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Aufführung / Schwerpunkte
/ Retrospektive G.W. Pabst

Das Bekenntnis der Ina Kahr

FSK: ab 16, empfohlen ab 16

Ina Kahr sitzt nach einer Selbstanzeige in der Todeszelle, sie hat ihren Mann Paul vergiftet, will aber zunächst weder darüber sprechen, noch sich verteidigen. Rückblenden schildern, wie die vermeintliche Liebesheirat mit dem Lebemann zum Alptraum wurde und welche Ehehölle die Frau hinter sich hat. Ina Kahr erzählt von den Eskapaden Pauls, von seinem windigen Charakter und den erfolglosen Versuchen, ihn zu verlassen, bis schließlich der gemeinsame Tod als letzter Ausweg erschien.
DAS BEKENNTNIS DER INA KAHR blickt schonungslos auf den patriarchalisch auftretenden „deutschen Mann“ der 1950er Jahre. Die Titelheldin ist der Prototyp der sich aufopfernden Ehefrau der Adenauerzeit. G.W. Pabst liefert keine psychologischen Erklärungen, er konfrontiert das Publikum mit den Symptomen einer Gesellschaft, deren Rollenbilder die Menschen wie Panzer einzwängen.

Das Bekenntnis der Ina Kahr, BRD 1954, 102 Min., Deutsch, OF, Regie: G.W. Pabst, mit: Curd Jürgens, Elisabeth Müller, Albert Lieven, Vera Molnar, Friedrich Domin u.a.

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Weitere Vorstellungen:

Eintrittspreise:
Normal: 7.00 € / Ermäßigt: 4.50 €
Ermäßigung für: Freundekarteninhaber & Nürnberg-Pass

Veranstalter:
KunstKulturQuartier, Filmhaus Nürnberg

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