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Aufführung / Schwerpunkte
/ Retrospektive G.W. Pabst

Es geschah am 20. Juli

FSK: ab 12, empfohlen ab 12

Do., 02.03.2017, 20:30 Uhr

Zwei Zufälle bewahrten Adolf Hitler am 20. Juli 1944 vor dem Tod in der „Wolfsschanze“. Oberst Graf von Stauffenberg, Kopf der Operation „Walküre“, wurde beim Schärfen der Sprengladung gestört, und ein Offizier schob später die präparierte Aktentasche von Hitler weg. Die Bombe detonierte, verfehlte aber ihr Ziel, und als Stauffenberg drei Stunden später in Berlin eintraf, bestätigte er unwissend: Hitler ist tot. Doch während der Ausnahmezustand verhängt und die Befehle des Generalfeldmarschalls von Witzleben in Kraft gesetzt wurden, meldete Feldmarschall Keitel Generaloberst Fromm: Hitler lebt...
Unmittelbar im Anschluss an DER LETZTE AKT – in einer Zeit in der die Mehrheit der bundesrepublikanischen Bevölkerung die Männer um Graf Stauffenberg für Vaterlandsverräter hielt – inszenierte G.W. Pabst die Ereignisse jenes 20. Juli 1944 chronologisch und semidokumentarisch-präzise. Der Titel und die Werbeschlagzeile „Die entscheidenden Stunden eines denkwürdigen Tages“ charakterisieren den Ansatz dieses Films. Für die historische Beratung wurden der Mitverschwörer Generalfeldmarschall Ewald von Kleist und Hermann von Witzleben, der Vetter des vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilten Feldmarschalls, gewonnen.

Es geschah am 20. Juli, BRD 1955, 78 Min., Deutsch, OF, Regie: G.W. Pabst, mit: Bernhard Wicki, Karl Ludwig Diehl, Carl Wery, Erik Frey, Albert Hehn, Kurt Meisel u.a.

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Weitere Vorstellungen:
Fr., 24.02.2017, 18:30 Uhr

Eintrittspreise:
Normal: 7.00 € / Ermäßigt: 4.50 €
Ermäßigung für: Freundekarteninhaber & Nürnberg-Pass

Veranstalter:
KunstKulturQuartier, Filmhaus Nürnberg

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