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Aufführung / Schwerpunkte
/ Retrospektive G.W. Pabst

Die Liebe der Jeanne Ney

FSK: ab 18, empfohlen ab 0

Nach der Oktoberrevolution in Russland herrscht Bürgerkrieg, auch in Odessa auf der Halbinsel Krim. Dort lebt der französische Auslandskorrespondent Alfred Ney mit seiner Tochter Jeanne. Als ihm der undurchsichtige Khalibiev eine Liste mit den Namen bolschewistischer Agenten anbietet, greift er zu. Zwei Bolschewiken erfahren davon und töten ihn in Notwehr. Einer der Täter ist Andrej – der Geliebte von Jeanne. Jeanne gelingt es, nach Paris zurückzukehren. Dort kommt sie bei ihrem Onkel Raymond unter und kann in dessen Detektivbüro arbeiten. Auch Andrej wird als kommunistischer Agent nach Frankreich geschickt. In Paris finden er und Jeanne wieder zusammen, doch auch Khalibiev hat es dorthin verschlagen _
Das ostwestliche Vexierspiel um den russischen Revolutionär und die französische Bürgerstochter ist als Melodram und Kriminalfilm angelegt und vom „Russenfilm“ beeinflusst. Visuell ein Meisterwerk – vielleicht von keinem anderen seiner Filme übertroffen – macht G.W. Pabst die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse erlebbar und transzendiert sie gleichermaßen. „Die Liebe der Jeanne Ney“ ist Ausdruck für das Chaos der Zeit, geht aber über sie hinaus und verweist auf die Imago der „reinen“, „romantischen“ Liebe.

Die Liebe der Jeanne Ney, Deutschland 1927, 92 Min., ohne Dialog, Regie: G. W. Pabst, mit: Édith Jéhanne, Uno Henning, Fritz Rasp, Brigitte Helm, Hertha von Walther, Vladimir Sokoloff u.a.

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 9.00 € / Ermäßigt: 4.50 €
Ermäßigung für: Freundekarteninhaber & Nürnberg-Pass

Veranstalter:
KunstKulturQuartier, Filmhaus Nürnberg

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