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Konzert

Soft Grid + Martha Rose + Zement

Fr., 07.04.2017, 21:00 Uhr  - 23:00 Uhr

Künstlerhaus im KunstKulturQuartier - Zentralcafé

Künstlerhaus im KunstKulturQuartier - Zentralcafé
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 15 €
VVK: 12 € (zzgl. VK-Gebühr)

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Kultur Information
Königstraße 93
90402 Nürnberg

VVK-Online

SOFT GRID
Mitreißende krautige, psychedelische Synthiemusik

MARTHA ROSE
Zeitlos schwebender Dreampop / Brit-Indiefolk

ZEMENT
Krautig-kosmische Klangteppiche und treibende Rhythmen

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Im Anschluss: Jana Wernicke, Ne Ro und Philipp Roth spielen verqueren Indie und Verträumt-Gitarriges


SOFT GRID sind ein ganz fabelhaftes neues Trio aus Berlin, bestehend aus Theresa Stroetges (Golden Diskó Ship), Jana Sotzko (The Dropout Patrol) und Sam Slater, die mit ihrem Debutalbum “Corolla” im Oktober 2016 und ihrem ersten Konzert bei uns am MV40 schon rege Begeisterung ausgelöst haben. Eine Band, die so unterschiedliche Stile wie Kraut-, Prog- und Noiserock zusammenbringt, und bei der arabische Melodien genauso aufblitzen wie choraler Pop oder elektronischer Future Pop. Mitreißend, vertrackt und voller Energie, oder wie die SPEX meint: “Ein zusammenhängender, vor sich hin mäandernder Strom an, bei dem sich aus jeder musikalischen Idee bereits die nächste herausschält.” Ein mehrstimmiges, treibendes Erlebnis voller heftiger Breaks, experimentellem Synth-Pop; mal psychedelisch verworren, mal fließend und sanft mit Bratsche und verflechtendem Gesang. DIE ZEIT bringt es auf den Punkt: “[Sie] entfesseln Synthiestürme, Gitarrengewitter, Geigenentgleisungen sowie Stimmband- und Kehlkopforgien.”


MARTHA ROSE hat mit “Spit” eine der schönsten Dreampop / Brit-Indiefolk Platten 2016 gemacht, veröffentlicht auf dem Stuttgarter Label Treibender Teppich Records (All diese Gewalt, JFR Moon, Levin Goes Lightly). Ursprünglich aus Brighton (UK), lebt MARTHA ROSE inzwischen in Berlin und hat sich in der hiesigen Folk- und Indieszene längst einen Namen gemacht. Durch ihre offene Art und einfühlsamen Melodien, ihrer glockenhellen Stimme verzaubert sie das Publikum. Die Songs von Gitarre und Casio Keyboard sind sehr vielschichtig und verspielt, aber niemals kitschig. Die Texte sind manchmal tieftraurig, oft bitterböse, aber nicht ohne Humor und Hoffnung. Der Gesang wirkt betonend und sanft, manchmal aufgewühlt und direkt.

Bei dem Duo ZEMENT geht es weniger um einen anorganischen Baustoff, als vielmehr um das kontrolliert improvisierte (Ab-)Driften in jambasierter Form. Mehr um analog trifft digital als um Schüttgut. Repetitiv krautige Klänge treffen auf psychedelische Sounds, Drones auf Noise und Elektronisches. Mal druckvoll nach vorne, mal auf einen Ton, eine Idee konzentrierend. ZEMENT sind auch der instrumentale Versuch etwas Anderes zu wagen, Altes einzureißen und wieder neu zusammenzusetzen. Zur Herstellung dieser Mixtur halten Schlagzeug, Gitarre, Synthesizer, Sampler und diverse andere Klangmaterialien Einzug um am Ende hoffentlich im Orbit zu landen.

"Wie die Zahnräder einer gigantischen Maschine greifen die Patterns ineinander, vereinen sich zu einem dynamisch vorwärts preschenden Klanggemenge, das den Eindruck erweckt, als würde das Treiben in einer - weitgehend automatisierten Fabrik - dargestellt. Und plötzlich erkennt man: nicht Neu! sind der Bezugspunkt, sondern Kraftwerk, die sich ebenfalls einst anschickten, mit minimalistischen Klängen eine Industrielandschaft musikalisch zu beschreiben." (Jochen Rindfrey)

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