Sven Drühl. Simulationen. Landschaft jenseits der Wirklichkeit

Erstellt am: 23.12.2016

16. Februar bis 16. April

Massive Berglandschaften, brodelnde Vulkane, gewaltige Meereswellen, die bisweilen abstrakt anmuten - Landschaften sind das zentrale Thema von Sven Drühl (*1968). Ohne Staffage, sind seine farblich reduzierten Formationen aus Lack und Silikon, einerseits von der Natur durch Lava, Wasser, Erde, Schnee und Eis, aber auch vom Menschen geprägt. Für seine Motive begibt sich der Maler seit über 15 Jahren auf eine Zeitreise von den romantischen  Landschaftsgemälden des 19. Jahrhunderts bis in die digitalen Bildwelten der Gegenwart.  Hinweise auf die Vorbilder geben die Werktitel.  Bei den aktuellen Arbeiten lässt sich Drühl auch von hyperrealen Landschaften aus digitalen Welten inspirieren. Mit der Übertragung von simulierten Universen auf das klassische Medium Malerei  generiert der Künstler einen eigenen, künstlichen Kosmos, den der Betrachter lesen und mit eigenen Erinnerungen füllen kann.