Femme Fatale

Mi / 4.12.2019 / 21:15
FSK: ab 18 Jahre


„Beim Filmfestival in Cannes raubt die attraktive Laure mit perfiden Methoden den millionenschweren Schmuck eines Filmstars. Doch der perfekte Coup geht in letzter Minute schief. Während ihre Partner gefasst werden, entkommt Laure mit der Beute nach Amerika. Sieben Jahre später hat sie es zur Frau des Pariser US-Botschafters gebracht und lebt unter falschem Namen ein neues Leben. Als ein Foto eines Paparazzo auf der Titelseite einer Illustrierten erscheint, ist die Scheinidentität der Diamanten-Diebin gefährdet und sie wird von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Dieser Film ist ein Comeback, und das in jeder Hinsicht. Eine Rückkehr nach Paris, in die Hauptstadt des Kinos, ins Reich des Déjà-vu, wo die Zeiten sich überlagern und die Perspektiven sich multiplizieren, aus denen von ihnen erzählt werden kann. Déjà-VUE steht allerdings auf den Plakaten, die in diesem Film auftauchen, denn Brian De Palma wandelt den gern zitierten Terminus ab, in die Femininform: „Handeln ohne zu wollen ... wollen ohne zu können ... wissen ohne gesehen zu haben ... sehen ohne vorherzusehen ..." (Paul Valery)

Wie kann man neue Bilder schaffen, fragt De Palma, wie kann man Bilder neu schaffen? De Palma hat sicher keine Angst vor dem Déjà-vu, er bekennt sich zur Macht der Oberflächlichkeit und zum Spiel der Illusionen - und er übernimmt das fest umrissene Bild der femme fatale, wie es überliefert wird in Kino- und Kunstgeschichte.“ (Fritz Göttler)
Land: Frankreich/USA
Jahr: 2002
Regie: Brian De Palma
Länge: 114
Sprachformat: deutsche Fassung
Darsteller: Rebecca Romijn, Antonio Banderas, Peter Coyote

Filmhaus im KunstKulturQuartier - KommKino
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 6 €

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