Christus kam nur bis Eboli
Carlo Levi, Arzt, Maler und Schriftsteller aus Turin, wurde 1935 vom Mussolini-Regime in das süditalienische Bergdorf Gagliano verbannt, wo er eine von Zeit und Geschichte gleichsam vergessene Welt entdeckte. Seine Erlebnisse, die Konfrontation mit der archaischen Existenz und Kultur süditalienischer Bauern, verarbeitete er zehn Jahre später im titelgebenden Roman.
„Es gibt sehr wenige Werke der Literatur, die so frei von Eitelkeit, aber auch von Herablassung, so solidarisch von Elend und Verlassenheit anderer berichten, – und es gibt kaum einen Film eines bedeutenden Regisseurs, der ein Werk der Literatur so buchstäblich, so ohne Prätention, so getreu und zugleich souverän wiedergibt wie CHRISTUS KAM NUR BIS EBOLI.“ Alexander J. Seiler
Gezeigt wird die 70 Minuten längere TV-Fassung des Films.
Originaltitel: Cristo si è fermato a Eboli
Land: Frankreich/Italien
Jahr: 1979
Regie: Francesco Rosi
mit: Gian Maria Volontè, Alain Cuny,
Paolo Bonacelli, Léa Massari u. a.
Länge: 220 Min.
Sprache: Italienisch
Sprachformat: Originalfassung mit englischen Untertiteln
FSK: keine Angabe
Eintritt: 8 €
Eintritt ermäßigt: 7 €Schüler*innen, Studierende, Rentner*innen, Menschen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen
Eintritt ermäßigt: 6 €U25-Tarif (14 bis 24 Jahre)
Eintritt ermäßigt: 5 €Inhaber*innen einer Freundschaftskarte
Eintritt ermäßigt: 4 €Kinder bis 13 Jahre und Menschen mit einem Sozialpass der Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach oder Arbeitslosenbescheid
Mehr in dieser Reihe:Retrospektive Francesco Rosi
90402 Nürnberg
Aufzug. Für jede Vorstellung sind zwei rollstuhlgerechte Plätze eingerichtet. Reservierungen dafür bitte per E-Mail an: filmhaus@stadt.nuernberg.de






