Der Prinz von Arkadien
Arkadien – ursprünglich eine Landschaft im Peloponnes, wurde für zahlreiche Schwärmer der Kunst- und Kulturgeschichte, von Vergil bis Goethe, zu einer Formel für ein Reich des Glücks, losgelöst von der historischen Wirklichkeit. 1932, auf der Spitze seines Ruhms als Filmstar, fühlte sich Forst womöglich tatsächlich wie der Prinz eines solchen Fantasiestaates. Seine Paraderolle als weltgewandter Bonvivant bringt jedenfalls kaum ein Film so gekonnt auf den Punkt wie diese leichtfüßige österreichische Produktion. Geschrieben von Walter Reisch und mit viel Sinn für Schauwerte inszeniert von Routinier Karl Hartl, verfrachtet der Film Forst nach Italien. Sein Prinz von Arkadien ist ein abgedankter Herrscher im Exil, der an der Adria in eine Liebesgeschichte gerät, die mit einer Autohupe beginnt.
Land: Österreich
Jahr: 1932
Regie: Karl Hartl
mit: Willi Forst, Liane Haid, Hedwig Bleibtreu u. a.
Länge: 89 Min.
Sprache: deutsche Originalfassung
Kopienformat: 35 mm
FSK: keine Angabe
Eintritt: 9 €
Eintritt ermäßigt: 8 €Schüler*innen, Studierende, Rentner*innen, Menschen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen
Eintritt ermäßigt: 6 €U25-Tarif (14 bis 24 Jahre)
Eintritt ermäßigt: 6 €Inhaber*innen einer Freundschaftskarte
Eintritt ermäßigt: 4 €Kinder bis 13 Jahre und Menschen mit einem Sozialpass der Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach oder Arbeitslosenbescheid
Mehr in dieser Reihe:Musik, Maskerade, Melancholie – Willi Forst
90402 Nürnberg
Aufzug. Für jede Vorstellung sind zwei rollstuhlgerechte Plätze eingerichtet. Reservierungen dafür bitte per E-Mail an: filmhaus@stadt.nuernberg.de






