Struga
Zu Gast: Konrad Herrmann
In poetischen Bildern zeigt Konrad Herrmann die Bedrohung des sorbischen Lebens durch den Braunkohleabbau und die Zerstörung der Heidelandschaft rund um das Dorf Schleife: Ruinen von Häusern in einem Geisterdorf. Ein Bagger, der sich in die Landschaft frisst. Bäume werden gefällt. Ein sorbisches Gebet in einer kleinen Dorfkirche. Ein Singe-Klub probt ein sorbisches Lied. Lachende Arbeiter im Kraftwerk und surreale Bilder eines verfremdeten Zapust-Umzugs, der sich traumhaft durch den Wald bewegt.
Anhand des Gedichtzyklus von Kito Lorenc Struga schrieben der Lyriker sowie Toni Bruk und Konrad Herrmann, der auch Regie führte, das Szenarium. Für die Musik zeichnete der Komponist und Musikwissenschaftler Johann Raupp (auch Rawp) verantwortlich. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sorbische Volksforschung in Bautzen und an Forschungen zu musikethnologischen Fragen auf dem Gebiet der sorbischen Volksmusik sowie speziellen Fragen der Geschichte der Kunstmusik der Sorben beteiligt.
In Kooperation mit der Forschungsstelle für fränkische Volksmusik, Uffenheim.
Zu Gast: Konrad Herrmann (Regisseur)
Land: DDR
Jahr: 1972
Regie: Konrad Herrmann
Musik: Jan Raupp
Länge: 24 Min.
Sprache: deutsche Originalfassung
FSK: keine Angabe
Eintritt: 9 €
Eintritt ermäßigt: 7 €Schüler*innen, Studierende, Rentner*innen, Menschen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen
Eintritt ermäßigt: 6 €U25-Tarif (14 bis 24 Jahre)
Eintritt ermäßigt: 5 €Inhaber*innen einer Freundschaftskarte
Eintritt ermäßigt: 4 €Kinder bis 13 Jahre und Menschen mit einem Sozialpass der Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach oder Arbeitslosenbescheid
Mehr in dieser Reihe:Heimat! Das Filmfestival 2026
90402 Nürnberg
Aufzug. Für jede Vorstellung sind zwei rollstuhlgerechte Plätze eingerichtet. Reservierungen dafür bitte per E-Mail an: filmhaus@stadt.nuernberg.de




