Existenz
Übergriffige Medientechnik: In VIDEODROME waren es Videokassetten, die den menschlichen Körper als Abspielgerät nutzen; in EXISTENZ docken Videogame-Konsolen direkt an die Wirbelsäule an – mithilfe eines Kabels, das einer Nabelschnur ähnelt. Bei der Präsentation eines derart „verkörperlichten“ Spiels namens „eXistenZ“ wird auf die Game-Designerin Allegra Geller ein Anschlag verübt. Gemeinsam mit dem Wachmann Ted Pikul begibt sie sich, mal in der realen, mal in der virtuellen Welt, auf die Suche nach den Hintermännern einer Verschwörung, die das Gefüge unserer Realität bedroht.
EXISTENZ fand seinerzeit wenig Beachtung, vielleicht auch, weil der Film in den USA wenige Wochen nach THE MATRIX in den Kinos anlief – aus heutiger Sicht ist Cronenbergs Beitrag zum Cyberpunk-Genre der wagemutigere Film.
Land: Kanada/Großbritannien
Jahr: 1999
Regie: David Cronenberg
mit: Jennifer Jason Leigh, Jude Law, Ion Holm
Länge: 97 Min.
Sprache: Englisch
Sprachformat: Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Kopienformat: 35 mm
FSK: ab 16
Eintritt: 9 €
Eintritt ermäßigt: 8 €Schüler*innen, Studierende, Rentner*innen, Menschen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen
Eintritt ermäßigt: 6 €U25-Tarif (14 bis 24 Jahre)
Eintritt ermäßigt: 6 €Inhaber*innen einer Freundschaftskarte
Eintritt ermäßigt: 4 €Kinder bis 13 Jahre und Menschen mit einem Sozialpass der Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach oder Arbeitslosenbescheid
Mehr in dieser Reihe:Summer of body horror
90402 Nürnberg
Aufzug. Für jede Vorstellung sind zwei rollstuhlgerechte Plätze eingerichtet. Reservierungen dafür bitte per E-Mail an: filmhaus@stadt.nuernberg.de





