Schwerpunkte

Der Satan

Sweet Saviour, USA 1970, 89 Min., DF, Regie: Bob Roberts, mit: Troy Donahue, Renay Granville, Francine Middleton

FSK: ab 18, empfohlen ab 18

Mi., 23.10.2019, 21:15 Uhr

Filmhaus im KunstKulturQuartier - KommKino
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 6.00 €

„Er fühlt sich als Erlöser der Menschheit, läßt sich "Moon" nennen und leitet eine Hippiekommune, die sich der Promiskuität und dem Rauschgift widmet. Um an den "Schweinen" ein Exempel zu statuieren, läßt er die Gastgeberin einer Sexparty, eine schwangere Schauspielerin, und ihre Partygäste ermorden. Ein Machwerk, das den Mordfall Manson/Sharon Tate ausschlachtet.“ (Filmdienst)

Ein Beispiel für die zahllosen Billigfilme, die den Manson-Fall als publikumswirksamen Aufhänger benutzten, um Sex, Gewalt und Drogenexzesse zu präsentieren. Produktionsmanager war der spätere Troma-Chef Lloyd Kaufman.

Charles-Manson-Special

Quentin Tarantinos „Once Upon a Time in Hollywood“ brachte den berüchtigten 2017 verstorbenen Sektenführer Charles Manson wieder ins Gespräch. Er befahl seiner „Family“ – einer Art Hippie-Kommune, die allerdings wenig mit „love & peace“ zu schaffen hatte - 1969 grausame Morde. Unter den Opfern war die hochschwangere, mit Roman Polanski verheiratete Schauspielerin Sharon Tate. Für viele markierte die brutalen Tötungen das blutige Ende der friedlichen Hippie-Ideale, „Summer of Hate“ nannte sich dann auch ein Hörspiel von Jörg Buttgereit.

Manson wurde als fragwürdige Kultfigur, als Symbol des Bösen, schnell Teil der Popkultur. Schon lange vor „Once Upon a Time in Hollywood“ nahmen sich viele Filme des Themas an, in unterschiedlicher Form und auf unterschiedlichem Niveau. Wir zeigen drei Beispiele.

Website

Der Satan - © Veranstalter

Veranstalter:
Kommkino e.V.

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