Afrikanische Kinowelten

Woodstock in Timbuktu - Die Kunst des Widerstands

In Anwesenheit von Désirée von Trotha

Woodstock in Timbuktu - Die Kunst des Widerstands, Deutschland/Mali 2011/12, 92 Min., OmU, Regie: Désirée von Trotha

FSK: ab 0, empfohlen ab 0

Zu Gast: Désirée von Trotha

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 6.50 € / Ermäßigt: 4.50 €
Online-Ticket: 0.00 € (zzgl. VK-Gebühr) / VVK-ermäßigt: 0.00 € (zzgl. VK-Gebühr)
Ermäßigung für: Freundekarteninhaber

Dokumentarfilm über ein Musikfestival in der malischen Sahara, das für den Erhalt der nomadischen Kultur eintritt. Im Januar 2011 fand das elfte internationale „Festival au Désert“ in den Dünen vor Timbuktu statt. „Wir bevölkern den schönsten und gleichzeitig bittersten Ort dieser Erde“, singt Oumara Moctar Bombino. Die Tuareg-Nomaden, die sich selbst Kel Tamaschek nennen, leben in der Sahara, verteilt auf fünf Staaten. Einmal im Jahr treffen sich viele von ihnen in Mali auf dem Wüstenfestival. Drei Tage lang machen sie Musik und tauschen sich aus. In WOODSTOCK IN TIMBUKTU geht es um die Musik der Tuareg, die in jüngster Zeit Erfolge feiert und Grammys gewann; um Musiker und Poeten, die Macht der Frauen, Kamelhirten, Ex-Rebellen, Drogenschmuggler und die drohende Gefahr durch militante Salafisten. Und um ihre Lieder, in denen sie besingen, wie schlimm vieles war, wie hart es noch ist und wie schön alles werden soll. Im Moment ist es wieder sehr schlimm. Doch gerade jetzt scheint es drängender denn je, an bessere Zeiten und den kulturellen Reichtum dieses vom Untergang bedrohten Volkes zu erinnern.
Regisseurin Désirée von Trotha, die seit 20 Jahren ihr Leben zwischen Deutschland und den Tuareggebieten Malis, Nigers und Algeriens aufteilt, gewährt mit ihrem Film Einblick in eine Kultur, die mit dem Fest ihre Identität festigen sowie für Frieden und Toleranz werben will.

In Kooperation mit: AK Südliches Afrika, KUF – Kulturelle und politische Bildung

Website

Veranstalter:
KunstKulturQuartier, Filmhaus Nürnberg

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