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Real existierende Utopien

Wie Kunst und Technologie helfen können, neue Gesellschaften zu gestalten

Real existierende Utopien

FSK: ab 0, empfohlen ab 0

Das Symposium findet auf Englisch statt.

Künstlerhaus im KunstKulturQuartier
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Der Eintritt ist frei

Von den technischen Innovationen der Russischen (Kultur)Revolution zu algorithmischen Netzwerken der Gegenwart - in einer internationalen Kollaboration zwischen Wissenschaftler_innen, Kunsttheoretiker_innen und bildenden Künstler_innen wird dieser historische Brückenschlag in „Real existierende Utopien“ zum Ausgangspunkt einer gemeinsamen Frage: Wie können Kunst und Technologie im Heute helfen, neue Gesellschaften vorzustellen? Angeschlossen an praktische Verwertbarkeiten die sich erst in der Zukunft voll erschließen sollten, war der Universalgedanke prägend für das russische Modell einer sich befreienden Gesellschaft. Künstler_innen erschufen Gedankenmodelle die mit Ingenieur_innen zu partnerschaftlichen Innovationen zusammenwuchsen. Beeindruckende Forschungsergebnisse prägen diese Zeit, ästhetische, technologische und soziale Errungenschaften wurden untrennbar miteinander verbunden. Heute sind universalistische Gesellschaftsmodelle im Jenseits des globalisierten Kapitalismus in Vergessenheit geraten. Die gesellschaftliche Optimierung wird in Mikrosystemen des Bestehenden gedacht und nicht ausreichend auch global als veränderlich verstanden. Doch will man anschließen an die radikale Innovation der russischen Zeit muss auch die bildende Kunst als Teil einer gesellschaftlichen Bewegung gesehen werden, statt als ‚kritisches’ Dekorationsobjekt eines aussterbenden Bürgertums.

Program für Sonntag den 16.12.2018

12.00 Rückblick & Programmatik. Studierende des Seminars „Diagramme aus Affekten“ an der Akademie der Bildenden Künste stellen ein programmatisch zusammengefasstes Thesenpapier vor, in dem die zentralen Diskussionspunkte des Vortages programmatisch zusammengeführt werden.

Untersuchung Arseney Avraamovs Baku Symphonie auf zeitgenössische
künstlerische Strategien. Analyse der Symphonie / Aufführungsstrategie auf Übertragbarkeit auf interdisziplinäre und idiosynkratische Methoden. Versuch der Lesart der Symphonie als Psychogramm. Entwicklung eines Aufführungskonzepts zusammen mit dem Publikum.

14.30. Pause

15.00 Gemeinschaftliche Ausarbeitung von Partitur und Choreographie, Bestimmung von Zeitdauer und Ort.

16.00 Aufführung in Freien.

18.00 Kurze Aufarbeitung, Perspektive, Verabschiedung

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Real existierende Utopien - © Veranstalter

Veranstalter:
KunstKulturQuartier, Künstlerhaus, Nürnberg
KunstKulturQuartier, Filmhaus Nürnberg
Akademie der Bildenden Künste
KunstKulturQuartier der Stadt Nürnberg - Digitale Kultur

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