Stummfilm mit Live-Musik

Alraune

Live-Musik: Hannes Selig (Flügel); Einführung: Matthias Fetzer

Alraune, D 1927, 102 Min., deutsche Zwischentitel, Regie: Henrik Galeen, mit: Brigitte Helm, Paul Wegener, Iván Petrovich, Mia Pankau, Georg John u. a.

FSK: ab 0, empfohlen ab 0

So., 24.02.2019, 18:00 Uhr

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 12 € / Ermäßigt: 9 € / 4.50 €
Ermäßigung für: Schüler*innen, Student*innen / Freundekarteninhaber & Nürnberg-Pass

Der skrupellose Prof. ten Brinken schwängert eine Prostituierte mit dem Samen eines gehenkten Lustmörders. Er will feststellen, ob Veranlagung oder Erziehung für den Charakter eines Menschen verantwortlich gemacht werden kann. Das Ergebnis der Fertilisation ist ein Mädchen, das er wie seine eigene Tochter großzieht und der er den Namen „Alraune“ gibt – nach der Alraunenwurzel, die altem Aberglauben zufolge unter dem Galgen wächst und geheimnisvolle Kräfte hat. Alraune entfaltet mit zunehmendem Alter immer ungehemmter ihre Geheimniskraft, die absolute erotische Ausstrahlung, und bringt allen Männern, die sie lieben, Liebesrausch, Unglück und Tod.

Versiert als Regisseur des „Übersinnlichen“, inszenierte Henrik Galeen Hanns Heinz Ewers’ skandalumwitterten Roman von 1911 als Vision des Schreckens. Alraune ist das böse Prinzip schlechthin, außerhalb aller menschlichen Gesetze und Normen. Im Gegensatz zur Vorlage mildert der Film jedoch den Ausgang und Verlauf des Romans. Brigitte Helm in der Rolle der Alraune ist in bleicher Bedrohung und maskenhafter Starre mehr Kokotte, Luxusweibchen und glatte Verführerin als „Satans Tochter“.

Alraune - © Veranstalter

Veranstalter:
KunstKulturQuartier, Filmhaus Nürnberg

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