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Heimat! Das Filmfestival: Offizielle Eröffnung

Eröffnungsfilm im Anschluss: Der Pilger

Heimat! Das Filmfestival: Offizielle Eröffnung, USA 1923, 41 Min., Regie: Charles Chaplin, mit: Charles Chaplin, Edna Purviance, Sydney Chaplin, Mack Swain, Tom Murray u. a.

FSK: ab 12, empfohlen ab 12

Caritas-Pirckheimer-Haus
Königstr. 64
90402 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 7 € / Ermäßigt: 6 € / 4.50 €
Ermäßigung für: Schüler*innen, Student*innen / Freundekarteninhaber*in & Nürnberg-Pass

HEIMAT! DAS FILMFESTIVAL: UNTERWEGS
17. bis 20. Januar 2019

Begrüßung: Armin Kroder, Bezirkstagspräsident von Mittelfranken
Grußworte: Prof. Dr. Julia Lehner, Kulturreferentin der Stadt Nürnberg; Johann Böhm, Vorsitzender des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege, Landtagspräsident a. D.
Einführung: Prof. Dr. Matthias Christen
Moderation: Julia Krieger M. A.

Musikalische Umrahmung: Hildegard Pohl (Piano), Yogo Pausch (Schlagwerk)

Eröffnungsfilm im Anschluss: DER PILGER
Mit dem Tramp hat Charlie Chaplin eine Figur geschaffen, die immer unterwegs ist. Der Vagabund ist unbehaust und hat keine Heimat. Manchmal gerät er mit dem Gesetz in Konflikt und muss hinter Gitter. In „Moderne Zeiten“ wird ihm die Zelle sogar zur heimeligen Wohnstatt. „Der Pilger“ jedoch beginnt mit dem Ausbruch aus dem Gefängnis. Charlie wird die Sträflingsklamotten los und findet im Gebüsch zufällig ein Priestergewand. Damit beginnen die Irrungen und Wirrungen. Plötzlich erscheint der Tramp als Vertreter der Moral. Er kann sich nun ein Eisenbahn-Ticket leisten, doch gewohnheitsmäßig versteckt er sich zwischen den Rädern. Als er zufällig in einem Dorf aus dem Zug steigt, wird er von einer Gemeinde erwartet, die ihn für den neuen Pfarrer hält und gleich in die Kirche schleppt. Dort findet er sich mühsam zurecht, hält aber eine wunderbar pantomimische Predigt über den Kampf zwischen David und Goliath. Das ist das Generalthema des großen Komödianten Charlie Chaplin. Der kleine Mann muss sich gegen die Mächtigen und Starken wehren. In „Der Pilger“ lässt der Regisseur den Tramp im Pfarrhaus beinahe heimisch werden. Aber die Vergangenheit holt ihn ein. Er kommt nicht zur Ruhe. Als der mitleidige Sheriff ihn am Ende mit einem Fußtritt über die mexikanische Grenze befördert, genießt er nur sekundenlang die Freiheit. Schon knallen neben ihm Pistolen. Was bleibt dem Tramp anderes, als mit einem Fuß in Mexiko und dem anderen in den USA die Grenze entlang aus dem Film und in die Zukunft zu hüpfen?

Veranstalter:
KunstKulturQuartier, Filmhaus Nürnberg
Bezirk Mittelfranken Kulturreferat

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