Afrikanische Kinowelten

Soleil Ô

Einführung: Irit Holzheimer, Matthias Fetzer

Soleil Ô, F/RIM 1969, 102 Min., Französisch/Arabisch, OmeU, Regie: Med Hondo, mit: Robert Liensol, Théo Légitimus, Gabriel Glissant u. a.

FSK: ab 18, empfohlen ab 18

Restored by Cineteca di Bologna at L’immagine Ritrovata Laboratory in collaboration with Med Hondo. Restoration funded by the George Lucas Family Foundation and the Film Foundation’s World Cinema Project.

Online-Ticket

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 7 € / Ermäßigt: 6 € / 4.50 €
Ermäßigung für: Schüler*innen, Student*innen / Freundekarteninhaber*in & Nürnberg-Pass

In einem nicht genau bezeichneten afrikanischen Land empfangen einige Männer ihre Taufe – der erste Schritt der kulturellen Entwurzelung. In Frankreich angekommen, glauben die Afrikaner, ein besseres Leben zu finden. Doch was sie erwartet ist – neben Armut – die Härte der französischen Gesellschaft, der Rassismus der Kollegen, die Gleichgültigkeit der in Paris lebenden afrikanischen Würdenträger sowie alle Entgleisungen des Neokolonialismus.
In seinem 1970 in Cannes uraufgeführten und in Locarno mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichneten Debüt löst sich Med Hondo vom linearen Erzählen. Er verknüpft mit dokumentarisch-fiktionalen Formen die Situation der afrikanischen Immigranten im Frankreich der 60er Jahre mit der Geschichte der afrikanischen Völker, die Versklavung und Kolonialismus erleiden mussten.

SOLEIL Ô, written as “an authentic act of rage and liberation,” as Med Hondo once put it, is a series of set pieces that meld documentary and satire, all of them related to the frustrations of African immigrants in France in the 1960s.

In Zusammenarbeit mit / In collaboration with: Nürnberger Initiative für Afrika (NIfA)

Soleil Ô - © Veranstalter

Veranstalter:
KunstKulturQuartier, Filmhaus Nürnberg
NIfA (Nürnberger Initiative für Afrika)

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