Stummfilm mit Live-Musik

Kohlhiesels Töchter

Live-Musik: Hildegard Pohl (Piano) Yogo Pausch (Schlagwerk); Einführung: Matthias Fetzer

Kohlhiesels Töchter, D 1920, 64 Min., dt. Zwischentitel, Regie: Ernst Lubitsch, mit: Henny Porten, Emil Jannings, Gustav von Wangenheim, Jacob Tiedtke u. a.

FSK: ab 6, empfohlen ab 6

So., 29.12.2019, 18:00 Uhr

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 12 € / Ermäßigt: 9 € / 4.50 €
Ermäßigung für: Schüler*innen, Student*innen / Freundekarteninhaber & Nürnberg-Pass

Der Kohlhiesel-Wirt hat zwei Töchter im heiratsfähigen Alter, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Liesel, die etwas Ältere, ist ein echter Trampel, kratzbürstig, ewig schimpfend und grantig. Gretel hingegen ist ein Ausbund an adretter Schönheit, graziös und charmant zu jedermann. Wenn Liesel den Ausschank macht, geht der Umsatz in den Keller, Gretels Auftritt in der Gaststube sorgt für drangvolle Enge. Alle Männer träumen von ihr. Unter ihren Verehrern haben sich Xaver und Seppl an die Spitze gesetzt, wenn auch Xaver im Augenblick der aussichtsreichere Kandidat um die Gunst der hübschen Gretel zu sein scheint. Um Liesel dagegen macht jeder einen großen Bogen. Als Xaver um Gretels Hand anhält, macht ihm der alte Kohlhiesel klar: Erst muss die Liesel unter die Haube, die Gretel muss sich gedulden. So macht sich Xaver an Liesel heran, um sich dann wieder von ihr scheiden zu lassen. Doch Liesel schlägt ihm ein Schnippchen ...

Ernst Lubitsch inszenierte seine populärste deutsche Komödie, die kongeniale und mit Henny Porten und Emil Jannings glänzend besetzte erste Verfilmung des deftigen Bauernschwanks von Hanns Kräly, als ländliche Variante von „Der Widerspenstigen Zähmung“.


Vorfilm: THAT’S MY WIFE

USA 1929, 20 Min., 35 mm, engl. ZT, Regie: Lloyd French, mit: Stan Laurel, Oliver Hardy, William Courtwright, Vivian Oakland u. a.

Ollie ist gerade von seiner Frau verlassen worden, da kommt Onkel Bernal zu Besuch und erinnert ihn daran, dass er ihn zum Alleinerben einsetzen wird – vorausgesetzt natür-lich, Ollie bleibt glücklich verheiratet. Um an die Erbschaft zu kommen, gibt sich Stan unfreiwillig als Mrs. Magnolia Hardy aus. Der ständige Hausgast hat die echte Magnolia in die Flucht geschlagen. Onkel Bernal tut aber nur Gutes, wenn auch die Ehe gut geführt wird. Stan schlüpft also in die verbliebenen Kleider und High Heels, sogar eine Perücke von einer Puppe und Ersatzbrüste werden gefunden. Man beschließt, sich besser kennenzulernen und geht aus. Im Pink Pup Club warten Dinner und Tanz auf den Onkel und das glückliche Ehepaar ...

Der zu Unrecht relativ unbekannte Kurzfilm des Duos ist wunderbar komisch und einer der besten, in denen Stan sich als Frau verkleidet.

Veranstalter:
KunstKulturQuartier, Filmhaus Nürnberg

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