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Aufführung / Schwerpunkte
/ Hommage an Andrzej Wajda

Der Mann aus Eisen

FSK: ab 12, empfohlen ab 12

Polen zu Beginn der 80er Jahre, die Solidarno__- Bewegung ist auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzung mit den Machthabern: Ein Radioreporter erlebt den politischen Umschwung und recherchiert die Vorgeschichte in der Biografie eines Streikführers. DER MANN AUS EISEN knüpft an, wo DER MANN AUS MARMOR aufhörte. In dessen letzter Szene verbot ein Fernsehfunktionär der Studentin Agnieszka, ihren Diplomfilm über Mateusz Birkut, den gestürzten Helden der Arbeit, zu drehen. Maciek Tomczyk, Mateusz_ Sohn, lebt nun mit Agnieszka, der ehemaligen Filmstudentin zusammen. Was Wajda im ersten Film nur andeutete, ist im zweiten Gewissheit: Birkut ist Opfer der Streikunruhen in Gdansk 1970 geworden. Tomczyk gibt sein Studium auf, wird Werftarbeiter wie sein Vater und ist später einer der Initiatoren des Streiks vom August 1980. Andrzej Wajda gelang es, in seinem Film, der aus der Unmittelbarkeit der Situation entstand und parallel zu den politischen Ereignissen realisiert wurde, Realität und Fiktion nahtlos zu verbinden. So hat er etwa Tomczyk Züge aus der Biografie Lech Walesas gegeben, der dann selbst u. a. bei der Hochzeit von Agnieszka und Tomczyk als Trauzeuge auftritt. Die politisch engagierte Produktion mit ihrem leidenschaftlichen Plädoyer für Menschenrechte und Demokratie wurde 1981 in Cannes mit
der Goldenen Palme ausgezeichnet.

Cslowiek Z Zelaza, Polen 1981, 153 Min., polnisch, OmeU, Regie: Andrzej Wajda, mit: Jerzy Radziwilowicz, Krystyna Janda, Marian Opania, Irena Byrska, Wieslawa Kosmalska

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Weitere Vorstellungen:

Eintrittspreise:
Normal: 7 € / Ermäßigt: 4.5 €

Veranstalter:
KunstKulturQuartier, Filmhaus Nürnberg

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