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Kiba, der Leibwächter – Seine Rechte mäht wie eine Sense

Mi / 3.11.2021 / 21:15


Die überlebende Geliebte eines erschossenen Drogendealers wendet sich an Sonny Chiba, um ihn mit Informationen über einen bevorstehenden großen Deal zu versorgen. Als Gegenleistung will sie von ihm beschützt werden – und hat mit Chiba den Richtigen gefunden, denn der hat geschworen, sein Heimatland vor der zerstörerischen Kraft der Drogen um jeden Preis zu befreien.

Die japanisch-amerikanische Koproduktion gilt als einer der blutigsten Genrefilme der Siebziger, das Ausmaß der Gewalt wird allenfalls von härtesten Mangas übertroffen. Wen das noch nicht überzeugt, darf sich auf den einfallsreichen Einsatz filmischer Mittel freuen: Extremzooms, Close-ups und perfektes Ausnutzen des Breitbildformats geben sich ein Stelldichein – und lassen ahnen, warum dies ein Lieblingsfilm von Quentin Tarantino ist.

In memoriam Sonny Chiba

Der japanische Martial-arts-Darsteller Sonny Chiba starb traurigerweise im August dieses Jahres an Corona. Während er in seiner Heimat ein echter Star war, wurde er im Westen erst in den 90ern über die Actionfans hinaus einem größeren Publikum bekannt. Quentin Tarantino baute in seinem Drehbuch von „True Romance“ (1993) gleich zu Beginn eine markante Hommage an den charismatischen Actionhelden ein.


Originaltitel: Karate Kiba
Land: Japan/USA
Jahr: 1976
Länge: 87 Min.
Regie: Simon Nuchten
Darsteller:innen: Sonny Chiba, Aaron Banks, Judy Lee
Sprachformat: deutsche Synchronfassung
FSK: k. A.

Filmhaus im KunstKulturQuartier - KommKino
Königstr. 93
90402 Nürnberg weitere Veranstalter:
KunstKulturQuartier, Filmhaus Nürnberg

Eintrittspreise:
Eintritt: 6 €

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