Programm

Kameradschaft

Fr., 06.01.2017, 20:15 Uhr
Schwerpunkte
Kameradschaft

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Westfront 1918

Sa., 07.01.2017, 19:00 Uhr
Schwerpunkte
Westfront 1918

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Mademoiselle Docteur

So., 08.01.2017, 11:00 Uhr
Schwerpunkte
Mademoiselle Docteur

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Der Schatz

So., 08.01.2017, 18:00 Uhr
Schwerpunkte
Der Schatz
Stummfilm mit Live-Piano
Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Die 3-Groschen-Oper

Do., 12.01.2017, 18:30 Uhr
Schwerpunkte
Die 3-Groschen-Oper

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Komödianten

So., 15.01.2017, 11:00 Uhr
Schwerpunkte
Komödianten

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Die Herrin von Antlantis

So., 15.01.2017, 19:00 Uhr
Schwerpunkte
Die Herrin von Antlantis

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Kameradschaft

Di., 24.01.2017, 19:00 Uhr
Schwerpunkte
Kameradschaft

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Die 3-Groschen-Oper

Mi., 25.01.2017, 18:30 Uhr
Schwerpunkte
Die 3-Groschen-Oper

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Westfront 1918

Do., 26.01.2017, 18:30 Uhr
Schwerpunkte
Westfront 1918

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Die Herrin von Antlantis

Fr., 27.01.2017, 18:30 Uhr
Schwerpunkte
Die Herrin von Antlantis

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Skandal um Eva

Sa., 28.01.2017, 18:45 Uhr
Schwerpunkte
Skandal um Eva

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Pabst wieder sehen

So., 29.01.2017, 11:00 Uhr
Schwerpunkte
Pabst wieder sehen

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Die freudlose Gasse

So., 29.01.2017, 18:00 Uhr
Schwerpunkte
Die freudlose Gasse
Stummfilm mit Live-Piano
Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Du haut en bas

Do., 09.02.2017, 18:30 Uhr
Schwerpunkte
Du haut en bas

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Geheimnisvolle Tiefe

Fr., 10.02.2017, 18:30 Uhr
Schwerpunkte
Geheimnisvolle Tiefe

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Don Quichotte

Sa., 11.02.2017, 18:45 Uhr
Schwerpunkte
Don Quichotte

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Geheimnisse einer Seele

So., 12.02.2017, 18:00 Uhr
Schwerpunkte
Geheimnisse einer Seele
Musikbegleitung: Dr. Dieter Meyer (Flügel) Vorprogramm: EMELKA-DEULIG WOCHENSCHAU 1925
Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

A Modern Hero

Do., 16.02.2017, 18:45 Uhr
Schwerpunkte
A Modern Hero

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Der Prozess

Fr., 17.02.2017, 18:30 Uhr
Schwerpunkte
Der Prozess

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Du haut en bas

Sa., 18.02.2017, 17:00 Uhr
Schwerpunkte
Du haut en bas

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Das Bekenntnis der Ina Kahr

Sa., 18.02.2017, 18:30 Uhr
Schwerpunkte
Das Bekenntnis der Ina Kahr

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Die Liebe der Jeanne Ney

So., 19.02.2017, 18:00 Uhr
Schwerpunkte
Die Liebe der Jeanne Ney
Musikbegleitung: Hannes Selig (Flügel)
Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Paracelsus

Mi., 22.02.2017, 18:30 Uhr
Schwerpunkte
Paracelsus

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Der letzte Akt

Do., 23.02.2017, 18:30 Uhr
Schwerpunkte
Der letzte Akt

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Es geschah am 20. Juli

Fr., 24.02.2017, 18:30 Uhr
Schwerpunkte
Es geschah am 20. Juli

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Der Prozess

Sa., 25.02.2017, 17:00 Uhr
Schwerpunkte
Der Prozess

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Rosen für Bettina

Sa., 25.02.2017, 19:00 Uhr
Schwerpunkte
Rosen für Bettina

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Abwege

So., 26.02.2017, 18:00 Uhr
Schwerpunkte
Abwege
Musikbegleitung: Dr. Dieter Meyer (Flügel)
Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Es geschah am 20. Juli

Do., 02.03.2017, 20:30 Uhr
Schwerpunkte
Es geschah am 20. Juli

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

Durch die Wälder, durch die Auen

Fr., 03.03.2017, 18:45 Uhr
Schwerpunkte
Durch die Wälder, durch die Auen

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino

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Retrospektive G.W. Pabst

Georg Wilhelm Pabst (1887 - 1967) zählt - neben Fritz Lang, F.W. Murnau und Ernst Lubitsch - zu den großen Namen des klassischen deutschen Films. Er gilt als Regisseur der Neuen Sachlichkeit und als Exponent eines sozial-humanistisch engagierten Kinos. Der Meister der Zwischenstimmungen und fließenden Montage, die ihn neben seiner Photogénie auszeichnet, besaß ein außerordentliches Talent für magische Kinobilder und ideale Rollenbesetzungen. Er gilt auch als Regisseur von Frauen: Louise Brooks, Greta Garbo, Asta Nielsen, Henny Porten und Brigitte Helm waren seine Stars in den 20er und 30er, Elisabeth Müller in den 50er Jahren.

Das Filmhaus widmet G. W. Pabst, wie er sich selbstnannte, vom 6. Januar bis 19. März eine umfassende Retrospektive. Wir zeigen neben den stummen und tönenden Meisterwerken neu zu entdeckende Filme aus seiner mehr als drei Dekaden umfassenden Schaffenszeit und laden mit neu restaurierten Filmen und vielen Nürnberg-Premieren zu einer Sichtung nahezu des Gesamtwerks ein – wo immer möglich mit analogen 35-mm-Kopien.

Trotz seiner Bedeutung und seines Stellenwertes war G. W. Pabst jahrzehntelang der „große Unbekannte“, was auch mit der Zerstreutheit und Fragmentierung seines Werks zusammenhängt, das vielfach zensiert und verstümmelt wurde. Sein Schaffen reflektiert in besonderer Weise seine Entstehungsbedingungen, seine Entwicklung verläuft nicht linear. Er musste sich verschiedensten Produktionsbedingungen anpassen, arbeitete im Deutschland der Weimarer Republik, deren soziale Diskrepanzen er kontrastierend abbildete und im Exil – zunächst in Frankreich. Dort gelangen ihm politisch-romantische Melodramen, die dramaturgisch ausgewogen und dicht an der Zeitgeschichte eine spannende Geschichte erzählen. Zehn Jahre vor Fritz Langs Agentenfilmen in Hollywood sprechen sie direkt oder indirekt von Entfremdung und Exterritorialisierung, von Spionage und Gegenspionage– und vom Krieg.

Hollywood beschäftigte ihn 1934 für einen Film, fünf verfasste Drehbücher vermochte er dort nicht zu realisieren. Auch eine endgültige Emigration in die USA scheiterte 1939 unglücklich. Pabst blieb schließlich in Deutschland – was ihm den Ruf eines Opportunisten eintrug – und seine Nachkriegskarriere behinderte. Nach dem Krieg produzierte er zunächst in Österreich, kurz in Italien, wo er auch erfolgreich Opern in der Arenadi Verona inszenierte und letzlich in der Bundesrepublik des Wirtschaftswunders.

Um sein Werk dennoch zu fassen, wurde es kategorisiert, auch er selbst wurde mit Etiketten versehen: der „rote Pabst“ im Hinblick auf seine völkerverbindenden Tonfilme WESTFRONT 1918 (1930), KAMERADSCHAFT(1931) und DIE 3-GROSCHEN-OPER (1931), der Pabst des Exils, der Remigration und der zu „vernachlässigenden “Nachkriegsära. Vor Hitlers Machtübernahme 1933 war G. W. Pabst auf der Höhe seines Ruhms, die bis dahin entstandenen Stumm- und Tonfilme zählen zum Kanon der Filmklassiker. Den Großteil des Exils- und Spätwerks gilt es neu zu entdecken.