Stummfilm mit Live-Musik

Looping the Loop

Live-Musik: Hannes Selig (Flügel); Einführung: Matthias Fetzer

Die Todesschleife, D 1928, 118 Min., deutsche Zwischentitel, Regie: Artur Robison, mit: Werner Krauß, Jenny Jugo, Warwick Ward, Gina Manès, Siegfried Arno u. a.

FSK: ab 0, empfohlen ab 0

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 12 € / Ermäßigt: 9 € / 4.50 €
Ermäßigung für: Schüler*innen, Student*innen / Freundekarteninhaber & Nürnberg-Pass

Im Januar 2017 präsentierte das Filmhaus die neu restaurierte Fassung von Artur Robisons Film „The Informer“, der international als Entdeckung gefeiert wurde. Bislang wurde der 1888 in Chicago als Deutschamerikaner geborene, in München aufgewachsene Regisseur nur für seinen expressionistischen Film „Schatten – Eine nächtliche Halluzination“ (1923) gewürdigt, seine anderen Filme wurden als Nebenwerke abgetan.

Wir stellen nun in loser Folge weitere Filme von Artur Robison vor. Zunächst den sehr selten zu sehenden „Looping the Loop“. Die für den internationalen Markt herausgebrachte Produktion mit englischem Titel variiert E. A. Duponts erfolgreichen, im Zirkusmilieu angesiedelten Film „Varieté (1925)“: Der berühmte Clown Botto möchte nicht nur als „komische Nummer“ geliebt werden und gibt sich deshalb Frauen gegenüber als Ingenieur aus. So lernt ihn auch die junge Blanche kennen und lieben. Der Artist André, den junge und alte Frauen mit den Augen verschlingen, strotzt hingegen vor Selbstbewußtsein, macht Blanche den Hof und nimmt sie mit nach London. Dort treffen sich alle Beteiligten in der Manege wieder. Warwick Ward als Akrobat spielt wie in „Varieté“ den Gegenspieler des Protagonisten – dort Emil Jannings als Hochseil-Fänger, hier Werner Krauß als Clown.

Looping the Loop - © Veranstalter

Veranstalter:
KunstKulturQuartier, Filmhaus Nürnberg

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