Liebes Publikum, liebe Freund*innen der Tafelhalle,
kommende Woche feiern zwei Performances bei uns Premiere: Julian Lorenza Sturz und Lina Hartmann widmen sich in ihren jeweils 30-minütigen Solo-Performances dem Nicht-Genug-Sein.
Julian Lorenza Sturz und Lina Hartmann: In/Sufficient
Premiere: Fr / 30.01.2026 / 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen am Sa / 31.01. /, Fr / 06.03. / 20.00 Uhr
There is no Home in Manhood // Julian Lorenza Sturz
Julian Lorenza Sturz beschäftigt sich mit den gewaltvollen Verstrickungen von männlicher Sozialisation und Mann-Sein. Welche Spuren trägt der Körper in sich? Wie abrufbar bleibt die internalisierte Gewalt nach innen und außen? Die Performance beleuchtet die Suche nach einem möglichen Umgang mit der eigenen Männlichkeit und das beständige Scheitern darin.
Content Note: Nacktheit und Gewalt.
strings attached // Lina Hartmann
Jeder Mensch ist sensibel - und doch ist die Ausprägung der eigenen Sensibilität sehr individuell. Menschen, deren Sinneswahrnehmungen kaum gefiltert werden, sehen sich häufig mit Reizüberflutung, extremer Erschöpfung und dem Gefühl von Ohnmacht konfrontiert. Rote Seile und Fäden symbolisieren die körperlichen Erfahrungen eines überforderten Nervensystems und beeinflussen die Bewegungen von Lina Hartmann. Wie verhält man sich in einer Welt, für die man zu sensibel zu sein scheint? Die nahezu 360-Grad-Performance stellt sich den Herausforderungen der Seile und findet Möglichkeiten des Umgangs - von Fesseln und Absichern bis hin zu Regulationsstrategien.