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Heimat! Das junge Kurzfilmprogramm

Heimat! Das Filmfestival

Heimat! Das junge Kurzfilmprogramm

FSK: ab 0, empfohlen ab 13

Filmhaus im KunstKulturQuartier - Filmhauskino
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Der Eintritt ist frei

Einführung & Moderation: Klaus Lutz
Zu Gast: Dr. Andrea M. Kluxen

Home Is Where the Wi-Fi Is – Wie junge Menschen Heimat sehen

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Auswahl von Filmen aus dem Programm des Mittelfränkischen Jugendfilmfestivals. Das Festival ermöglicht es jungen Filmschaffenden, ihre Weltsicht auf die große Leinwand zu bringen. Seit über 30 Jahren beschäftigten sie sich immer wieder mit Fragen wie: Wo komme ich her? Wo möchte ich bleiben? Bin ich hier zuhause? Wie möchte ich leben? – Im weitesten Sinne also mit dem Begriff Heimat. Dieses Programm ermöglicht einen kaleidoskopartigen Einblick in die subjektive Sicht Jugendlicher auf unterschiedliche Heimaten. Die Filme verdeutlichen, dass sich junge Menschen mit Heimat auseinandersetzen, aber eben auf ihre Art.

AWAY (Nürnberg 2017, 10 Min., Regie: Simone Rduch): Drei Frauen aus dem Mittleren Osten haben ihre neue Heimat in Europa gefunden. In ihrem neuen Leben treffen die Kulturen der neuen und alten Heimat aufeinander. Ein dokumentarischer Einblick in ein Leben, das sich aus verschiedenen Kulturen speist.

WO LEBEN ANDERS IST (Nürnberg 2017, 20 Min., Regie: Theresa Setzer): Man kann sich auch für eine unkonventionelle Lebensweise entscheiden. Eloas wohnt in einem Zirkuswagen, Salla in einem Ökodorf und Marius in einer selbstgebauten Jurte. Der Film macht deutlich, wie unterschiedlich sich „Welten“ auf ein und demselben Planeten gestalten lassen.

ANTISEMITISMUS HEUTE (Nürnberg 2018, 3 Min., Regie: Jugendliche der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg): Der Antisemitismus zeigt auch in Deutschland immer häufiger sein hässliches Gesicht. In dem kurzen Clip berichten jüdische Jugendliche über ihre Alltagserfahrungen mit antisemitischen Anfeindungen.

Im Anschluss: Diskussion mit Jugendlichen der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg.

GERD VANSELOW (Nürnberg 2017, 8 Min., Produktion: P-Seminar „Menschen kämpfen für Menschlichkeit“ am Dürer-Gymnasium Nürnberg): In Hersbruck befand sich von Juli 1944 bis April 1945 das zweitgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Als Schüler arbeitete Gerd Vanselow in einer Seminararbeit die Geschichte seines Heimatorts Hersbruck auf. Dafür wurde er von vielen Bewohnern als Nestbeschmutzer beschimpft. Auch als Erwachsener ist Gerd Vanselow bemüht, vergessene Gräueltaten aufzudecken und sie in Erinnerung zu rufen. In einem Interview berichtet er aus heutiger Sicht von den vergangenen Ereignissen.
Einführung: Dr. Andrea M. Kluxen

DR. SCHIWAGO OST TOT (Nürnberg 2014, 14 Min., Regie: Leonard Billeke, Hannes Maar, Alexander Ortwein, Felix Reichert): Seit 26 Jahren leben Christian, Lothar, Ulrich und Olaf in einem U-Boot. Die ungewöhnliche Wohngemeinschaft steht am Wendepunkt, als sich Christians 60. Geburtstag nähert. Die eingeschworene Gemeinschaft steht vor der Frage, ob es nicht an der Zeit ist, ihre kleine Welt zu verlassen und nochmal ganz von vorne anzufangen.

Veranstalter:
KunstKulturQuartier, Filmhaus Nürnberg
Bezirk Mittelfranken Kulturreferat

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