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Rückblick auf den Tag der offenen Tür

Avatar of Kira SchneiderKira Schneider - 11.10.2019 - Ein Haus, viele Gesichter

Am Sonntag, dem 13. Oktober, fand der Tag der offenen Tür der Stadt Nürnberg - und auch das Künstlerhaus öffnete seine Werkstätten und zeigte in Führungen die neuen Ausweichorte in und um das Künstlerhaus.

Die Vorbereitungen des Programms begannen bereits um 12 Uhr, zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn und bei strahlendem Sonnenschein. Es hieß Kisten mit allem Notwendigen packen, Teller, Tassen und Besteck zusammenlegen, Schilder anfertigen und  voller Tatendrang ab in die Peuntgasse, welche während der Umbauphase des Künstlerhauses als Ausweichort dient.

Im Innenhof wurde alles in der Zeit von 12 bis 14 Uhr aufgebaut - Biertischgarnituren mit hübschen Teelichtern, glitzernde Wimpelketten an den Garagentoren, Plakate und buntes Papierobst an den Wänden, ein einladender Basteltisch für Kinder mit Pfeifenreinigern, Mandalas und vielen unterschiedlichen Perlen sowie ein Tisch mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der BesucherInnen.

Um 14 Uhr begann das vielfältige Programm, Infos dazu gab es an einem Infostand direkt vor der Peuntgasse, an dem Flyer auslagen und eine Mitarbeiterin interessierten BesucherInnen freundlich Auskunft gab. Auskunft, rund um die Ausweichquartiere, Infos zum generellen Programm des Tages und noch viele Dinge mehr, die den BesucherInnen unter den Nägeln brannten. Stündlich wurden Führungen durch die Werkstätten angeboten, bei denen die BesucherInnen die Räumlichkeiten der Werkbund Werkstatt Nürnberg und des Künstlerhauses einmal näher kennenlernten. Die Führung verlief quer durch die Gebäude bis in den Innenhof der Peuntgasse, wo bereits am Tor ein Programmpunkt auf die BesucherInnen wartete: Die PortraitzeichnerInnen. Diese waren stets in ihre Zeichnungen vertieft - ob Karrikatur oder Cartoon, immer behielten sie den Blick für das Wesentliche. Ihre Zeichenstile waren mindestens genauso vielfältig wie das Programm am Tag der offenen Tür. Ein paar Schritte weiter erwartete vor allem die Kinder ein gestalterischer Programmpunkt, bei welchem sie ihrer Kreativität freien Lauf und sich zu neuen Ideen insprieren lassen konnten. Ob das Basteln mit bunten Pfeifenreinigern, das Basteln von Armbändern und Ketten mit den unterschiedlichsten Perlen oder auch dem Ausmalen von Mandalavorlagen - die Kinder konnten sich ausleben.

Zum Verweilen luden die BesucherInnen derweil auch die aufgebauten, bunt bemalten Biertischgarnituren ein, an denen auch gerne der ein oder andere Kuchen mit einer heißen Tasse Kaffee oder Tee genossen werden konnte. Kaffee und Tee sowie Kuchen gab es an einem anderen Stand, der im Innenhof aufgebaut war. Die BesucherInnen konnten sich durch Leckereien wie einem veganen, saftigen Zitronenkuchen, einem fruchtigen Kirsch-Streusel-Kuchen, einem Schokokuchen und Schokocookies probieren - zumindest bis diese nach dem großen Anklang beinahe ausverkauft waren - und sich auf die nächsten, anstehenden Programmpunkte vorbereiten oder sich mit Freunden und Bekannten in Ruhe unterhalten.

Um 14.30 und 15.30 Uhr erwartete die BesucherInnen dann eine Führung mit der Leiterin des Künstlerhauses. Diese zeigte den interessierten BesucherInnenn die neuen Ausweichorte, die die Werkstätten, Gruppen und Vereine des Künstlerhauses während des dritten Bauabschnittes bezogen haben, während sie aufgeschlossen Fragen beantwortete und viele Informationen rund um diese spannende Zeit vermittelte.

Gerade zu den Führungen rund um die Werkstätten kamen große Besuchergruppen um sich einen umfassenden Einblick in die Vielfalt dieses Kulturzentrums zu verschaffen; einer der Haltepunkte dieser Führung war dabei die Fahrradwerkstatt, die ihr Tor ebenfalls im Innenhof geöffnet hatte. Dabei konnte man zeitweilig den BesucherInnen über die Schulter schauen, die an diesem Tag ihr Fahrrad mitgebracht haben um daran ein wenig herumzuschrauben. Im Fotolabor durften die BesucherInnen zusehen, wie Fotos auf analogem Weg entstehen, während sie in einer anderen Werkstatt die Möglichkeit hatten zu sehen, wie sich Stoffe verschönern lassen.

Um 17 Uhr fand der Tag der offenen Tür dann letztlich sein Ende - nur noch ein Stück Schokoladenkuchen und vier Cookies verblieben, der letzte Schluck Kaffee war getrunken und die letzten der insgesamt etwa 200 BesucheriInnen machten sich nach einem ereignisreichen Tag auf den Weg nach Hause.