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Konzert

Xiu Xiu & Magic Island

So., 07.05.2017, 21:00 Uhr Einlass 20:30 Uhr

Künstlerhaus im KunstKulturQuartier - Zentralcafé

Künstlerhaus im KunstKulturQuartier - Zentralcafé
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 16 €
VVK: 13 € (zzgl. VK-Gebühr)

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Kultur Information
Königstraße 93
90402 Nürnberg

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XIU XIU
Großartig melancholischer Synthie-Pop, gebrochen von Noise-Elementen

MAGIC ISLAND
Dreampop, R&B, Bedroom Rave

XIU XIU machen Musik zwischen den Linien. Anti-Pop voller Hingabe, Dramatik und Dekadenz. Postrock, Synthie-Noise, Wave-Pop, Indie, Singer/Songwriter und cirka ein Dutzend weiterer Klangwelten. So wie sich aus zerberstendem Noise bei XIU XIU immer wieder die fragilsten, schönsten melodischen Momente entblättern, stecken hinter Jamie Stewarts Texten voller Gewalt auch stets Romantik und Poesie.

Er ist das einzige Bandmitglied, das seit XIU XIUs erstem Album 2002 dabei ist, seit 2006 ist auch Angela Seo dabei, und aktuell noch Shayna Dunkelman. Mit We Forget naht Februar 2017 das sage und schreibe 14. Studioalbum. Und was für ein Album! Sie kehren zurück zu ihrem typischen und heißgeliebten 80s-angehauchten Synth-Wave-Pop, der von Noise-Elementen gebrochen wird, alles getragen von einer Stimme und einem Gefühl zwischen Bowies androgynem Glamour und dem unter die Haut gehenden Weltschmerz von Mark Hollis oder Scott Walker.

Entstanden ist es, während sie ihr Twin Peaks Album veröffentlichten, als MERZXIU ein Album zusammen mit Merzbow aufnahmen und eine experimentelle Neubearbeitung von Mozarts Zauberflöte schrieben. Neben anderem natürlich. Produziert wurde es von John Congleton, Greg Saunier (Deerhoof) und Angela Seo, und Albumgäste sind: der minimalistische Komponist Charlemagne Palestine, der Kommentator des Vogueing Contests Banjee Ball und Choreograph Enyce Smith, Swans-Gitarrist Kristof Hahn und die legendäre Dragkünstlerin und persönliche Heldin von XIU XIU Vaginal Davis.


Im Isolationstank schwebt man in Salzwasser mit Körpertemperatur, die physischen Grenzen des Körpers verlieren ihre Schärfe, es wird zunehmend schwerer das Innere vom Äußeren zu unterscheiden. In der Abwesenheit von Licht und Geräuschen kann der Geist frei umherwandern. Das Wasser fühlt sich sanft an, und diese Sanftheit ist es, die die Struktur des Hier und Jetzt aufbricht und der Träumerei Raum gewährt
Es sind diese widersprüchlichen Qualitäten von Wasser – Stärke und Weichheit, Ruhe und Unbeständigkeit – die MAGIC ISLAND in ihrem Debütalbum „Like Water“ einfangen will. Sie beschreibt ihren Wunsch „zurückzukehren zu einem fragilen Zustand der Empfindsamkeit“. Die Stücke erlangen ihre Stärke durch diese Sanftmut, eine Sanftmut ähnlich der subtilen Schonungslosigkeit eines Lösungsmittels. Jeder einzelne Song ähnelt einem romantischen Schlaflied, und verwebt R&B und New Age-Einflüsse doch immer wieder neu miteinander.
Sollte man „Like Water“ mit einer Tageszeit vergleichen wollen, es wäre nicht die wilde Nacht, sondern die ersten Stunden eines verschlafenen Morgens danach. Die kurze Zeit, in der Erinnerungen noch vage durch den Kopf streifen und darauf warten, ausgewertet zu werden. Die Zeit, bevor das große Bereuen eintritt.

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