Ausstellung Josef Mayr-Nusser
Ausstellung vom 22. Februar bis 31. März
Am 4. Oktober 1944 verweigerte Josef Mayr-Nusser, gebürtig aus Bozen, aus tiefem christlichen Glauben den Eid auf Adolf Hitler. Wegen „Wehrkraftzersetzung“ zum Tode verurteilt, sollte er im Konzentrationslager Dachau erschossen werden. Doch er verstarb bereits am 24. Februar 1945 – auf dem Transport dorthin, am Bahnhof Erlangen, erschöpft von den Strapazen der Reise.
81 Jahre nach seinem Tod erinnert die Wanderausstellung aus unserer Südtiroler Partnerstadt Bozen an das mutige Handeln Josef Mayr-Nussers. Die zehn Roll-Ups erzählen nicht nur seine Geschichte, sondern laden zugleich zur persönlichen Auseinandersetzung mit Fragen von Gewissen, Zivilcourage und Verantwortung ein.
Josef Mayr-Nusser gilt als Symbolfigur der Städtepartnerschaft zwischen Bozen und Erlangen – und als Mahner für Frieden, Demokratie und Menschlichkeit.
Die Ausstellung wird vom 22. Februar bis Ende März in der Heilig-Kreuz-Kirche zu sehen sein.




