Der Künstler schuf die Straße der Menschenrechte

In Gedenken an Dani Karavan

von Sonja Mißfeldt - 7.10.2021

Nürnberg - Mit Führungen, neuer Website und einer Ausstellung in der KREISGalerie wird am Sonntag, 24. Oktober 2021 an den im Frühsommer verstorbenen Künstler Dani Karavan gedacht.

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Der israelische Künstler Dani Karavan.

Er war Ehrenbürger der Stadt Nürnberg und schuf die ikonische Straße der Menschenrechte vor dem Haupteingang des Germanischen Nationalmuseums: Am 29. Mai 2021 ist der israelische Künstler Dani Karavan im Alter von 90 Jahren gestorben.

Seine Straße der Menschenrechte (rechts) war am 24. Oktober 1993 mit einem Festakt eingeweiht worden. Die eindrucksvolle Installation aus präzise aufgereihten Säulen und einem mächtigen Torbogen verbindet den Kornmarkt mit dem historischen Kartäusertor in der Stadtmauer. Warum wurde dieses begehbare Kunstwerk gerade hier realisiert? Was waren die Hintergründe? Und mit welcher Strahlkraft wirkt das Kunstwerk bis heute in Nürnberg und in die Welt?

Diese und weitere Fragen werden am Sonntag, 24. Oktober 2021 im Rahmen von kostenlosen Kurzführungen beantwortet. Die Touren finden zwischen 11 und 16 Uhr jeweils zur vollen Stunde statt, die Führungen um 12 und 16 Uhr richten sich dabei explizit an Familien und Kinder ab 6 Jahren. Treffpunkt ist jeweils vor dem Haupteingang des Germanischen Nationalmuseums.

Der Kreisjugendring hat der Straße der Menschenrechte unter http://way-of-human-rights.com eine eigene Website eingerichtet. Und GNM-Generaldirektor Professor Daniel Hess spürt ausgehend vom Werk Karavans in einem Blog-Beitrag unter gnm.de dem Verhältnis von Kultur und Barbarei nach. Die KREISGalerie, gegenüber dem Germanischen Nationalmuseum, zeigt von 11 bis 17 Uhr anhand eindrucksvoller Fotografien und Filme einen Überblick über das Schaffen Karavans weltweit. Der Eintritt ist frei.

Germanisches Nationalmuseum
Kartäusergasse 1
90402 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di – So 10 – 18 Uhr, Mi 10 – 20.30 Uhr
Telefon: 0911 13 31-0
www.gnm.de

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