Ausstellungs-Archiv

30 Künstler/30 Räume

17. März bis 17. Juni 2012

Eine Gemeinschaftsausstellung von Institut für moderne Kunst Nürnberg, Kunsthalle Nürnberg im KunstKulturQuartier, Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft und Neues Museum – Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg

Der Traum von einem zeitgemäßen Museum mit 30 Räumen, die jeweils individuell von einem Künstler eingerichtet werden sollen, wurde 1971 von Dietrich Mahlow, dem Gründungsdirektor der Kunsthalle Nürnberg formuliert. Diese Utopie bildet den Ausgangspunkt für die Ausstellung 30 Künstler/30 Räume, die als erstes Gemeinschaftsprojekt vom Institut für moderne Kunst, der Kunsthalle Nürnberg, dem Kunstverein Nürnberg/Albrecht Dürer Gesellschaft und dem Neuen Museum. Staatliches Museum für Kunst und Design entwickelt wurde und sowohl in diesen vier Institutionen als auch im öffentlichen Raum stattfinden wird. Sie zeigt nicht nur ein breites Spektrum von „Künstlerräumen“ (die ehemalige Utopie ist heute längst selbstverständlich geworden), sondern untersucht auch, wie in der zeitgenössischen Kunst mit dem Begriff von Raum künstlerisch umgegangen wird und welche unterschiedlichen Facetten aufgegriffen und definiert werden. Dabei reicht das Spektrum von der Umgestaltung der vorhandenen Architektur über Installationen und für fiktive Erzählungen geschaffene Bühnen bis hin zur Umstrukturierung politischer oder sozialer Topographien.
Beteiligt sind an dieser Gruppenausstellung Ulf Aminde, Ole Aselmann, Nairy Baghramian, Winfried Baumann, Michael Beutler, John Bock, Ulla von Brandenburg, Stefan Burger, Marc Camille Chaimowicz, Mariechen Danz, Max Frisinger, Petrit Halilaj, Jeppe Hein, Irene und Christine Hohenbüchler, Sabine Hornig, Florian Hüttner, Zilla Leutenegger, Michaela Melián, Isa Melsheimer, Alice Münch, Karsten Neumann, Olaf Nicolai, Tobias Rehberger, Egill Sæbjörnsson, Katerina Šedá, Santiago Sierra, Vincent Tavenne, Rosemarie Trockel, Tatiana Trouvé und Florian Türke.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog, der von der Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg großzügig gefördert wird.