Hier entsteht eine Sammlung an nützlichen Informationen für die Kooperationspartner unserer Einrichtungen – selbständige Kunst- und Kulturschaffende sowie Vereinigungen und Institutionen aus den Bereichen Bildende Kunst, Film, Fotografie, Kulturvermittlung, Literatur, Musik, Tanz und Theater. Über Anregungen, zu welchen Themen hier in Zukunft Neuigkeiten stehen sollten, freuen wir uns!

Kontaktformular (Betreff: Stichwort „Für Kulturschaffende“)

Zur Unterstützung der Künstlerinnen und Künstler in der Corona-Krise vergibt die Arbeitsgemeinschaft Kultur im Großraum Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach (ARGE) ab sofort 100 Aufträge für konzeptionelle Arbeiten. Jedes ausgearbeitete Konzept wird mit 1.000 Euro honoriert. Damit finanzieren die vier Städte einen Arbeitsbereich, der durch Zuschussprogramme nicht oder nur unzureichend erfasst wird. Einige ausgewählte Konzepte sollen später durch die ARGE bzw. die Kulturämter der Städte ermöglicht werden. „Die Arbeitsgemeinschaft Kultur im Großraum hat entschieden, ihr diesjähriges Budget, mit dem ansonsten gemeinsame Großraum-Veranstaltungen finanziert werden, den Künstlerinnen und Künstlern des Städtegroßraums zur Verfügung zu stellen, dafür, dass sie die Region mit ihren Ideen und Konzepten auch künftig bereichern“ – so die Referentinnen der vier ARGE-Städte, Prof. Julia Lehner, Elisabeth Reichert, Anke Steinert-Neuwirth und Sandra Hoffmann-Rivero.

Interessierte Künstlerinnen und Künstler werden gebeten, sich bis 15. Juni mit der Kurzskizze einer Idee zu bewerben, die bis August 2020 ausgearbeitet werden kann. Die Ideen und Konzepte können aus allen künstlerischen und kulturellen Sparten und Bereichen kommen und unterliegen keinen inhaltlichen Vorgaben. Lediglich ein Anknüpfungspunkt zum Motto „Kleiner Grenzverkehr“ soll hergestellt werden. Es kann sich um Ideen oder Konzepte für klassische künstlerische Werke oder künftige Veranstaltungsformate ebenso handeln, wie für konzeptionelle Arbeiten im Zusammenhang mit dem künstlerischen Gesamtwerk, Recherchevorhaben, Dokumentationen künstlerischer Arbeit oder vorbereitende Tätigkeiten für größere künstlerische Vorhaben. Eine spätere Umsetzung der entwickelten Konzepte ist wünschenswert,
aber keine Voraussetzung für die Finanzierung der konzeptionellen Arbeit.

Bewerben können sich alle Künstlerinnen und Künstler, die ihren Lebensunterhalt überwiegend mit ihrer künstlerischen Tätigkeit bestreiten und ihren Wohnsitz in Nürnberg, Fürth, Erlangen oder Schwabach haben. Die Details zum Verfahren, Ansprechpartner usw. finden sich unter www.kultur-im-grossraum.de.

Das Kulturreferat der Stadt Nürnberg ruft zu einem starken "Bündnis Für Kultur" auf, um den von der Corona-Krise existentiell bedrohten Kunst- und Kulturschaffenden schnelle und effiziente finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. Ab Ostern kann das Bündnis für Kultur über die Online-Spenden-Plattform "Gut für Nürnberg" der Sparkasse Nürnberg in Kooperation mit betterplace.org unterstützt werden. Weitere Details finden Sie hier. Sharing is caring!

Viele Künstlerinnen und Künstler sind aktuell von Verdienstausfällen wegen Veranstaltungsabsagen betroffen. Als Koproduzenten und Veranstalter möchten die Häuser des KunstKulturQuartiers Betroffenen nach Möglichkeit zur Seite stehen. Daher werden hier einige Ressourcen vorgestellt, die aktuelle Informationen zu finanziellen Hilfen sowie Handreichungen für Betroffene verschiedener Sparten bereithalten.

Wichtig! Wer sein Einkommen aufgrund von Absagen o.ä. nach unten korrigieren muss, sollte dies unbedingt auch der Künstlersozialkasse melden – damit sinken die monatlichen Beitragszahlungen. Über einen möglichen Zahlungsaufschub sowie fortlaufenden Versicherungsschutz auch unterhalb der jährlichen Einkommensgrenze für eine Versicherungspflicht informiert die Künstlersozialkasse auf ihrer Webseite.

Aktuell läuft eine bundesweite Petition mit der Forderung nach unbürokratischen Finanzhilfen für die Kreativszene, die an den Bundesfinanzminister Olaf Scholz gerichtet ist:

HILFEN FÜR FREIBERUFLER UND KÜNSTLER WÄHREND DES "#CORONA-SHUTDOWNS" 

Zum Stand vom 30.03.2020 haben über 280.400 Unterstützende die Petition digital unterzeichnet.

Im Folgenden verlinken wir einige Webseiten wichtiger Institutionen, die als Startpunkt einer Recherche dienen können. Zudem verweisen wir unten auf zwei weitere Ressourcen, die umfangreiche Informationen sowie Aktualisierungen zum Thema veröffentlichen.

Links zu Corona-Hilfen

Das Kulturreferat der Stadt Nürnberg stellt auf seiner Webseite eine Link-Sammlung zu Soforthilfen und Unterstützungsmaßnahmen für den Kulturbereich bereit.

Corona versus Kultur Newsletter

Über Neuigkeiten für den Kulturbereich während der Corona-Pandemie informiert der Corona versus Kultur Newsletter des Deutschen Kulturrates.

Konzerte, Lesungen, Theaterstücke, Ausstellungen … das kulturelle Leben ist derzeit aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus weitgehend lahmgelegt. Die Stadt Nürnberg, unter Federführung des Bewerbungsbüros zur Kulturhauptstadt Europas 2025, möchte dazu beitragen, die Verbindung zwischen den Menschen in Nürnberg und den Kulturschaffenden nicht abreißen zu lassen.

Alle Infos zum Mitmachen hier: www.n2025.eu

Auf dem YouTube-Kanal N2025 veröffentlichen wir unter dem Motto „STREAM FORWARD“ in den kommenden Wochen regelmäßig Kultur-Content und hoffen so, der Kunst- und Kulturszene in dieser schwierigen Zeit weiterhin Sichtbarkeit zu ermöglichen.

Der Aufruf zur Beteiligung und zur Einsendung von Beiträgen ist an alle Kultur-Akteure aus Stadt und Metropolregion gerichtet. Mit einer, wenn auch eher symbolischen, finanziellen Anerkennung werden alle Beiträge unterstützt. An weiteren Hilfsmaßnahmen und Unterstützungsstrukturen wird derzeit intensiv gearbeitet.

Kulturschaffende sind darauf angewiesen, ihre Werke zu zeigen oder vor Publikum aufzutreten. STREAM FORWARD soll in der aktuellen Situation Motivation schaffen und vor allem ein Signal senden: In die Freie Szene hinein wie auch gerichtet an alle Bürgerinnen und Bürger, denen die Teilnahme am kulturellen Leben der Stadt ebenfalls verwehrt bleibt.