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21. internationales figuren.theater.festival

Compagnie Selon l’Heure & Ali Moini (FR/IR)

Man anam ke rostam bovad pahlavan, 60 min, ohne Sprache

Tafelhalle im KunstKulturQuartier
Äußere Sulzbacherstr. 62
90491 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 22 € / Ermäßigt: 14 €
Online-Ticket: 19 € / VVK-ermäßigt: 12 €
Karten im Vorverkauf zzgl. Vorverkaufsgebühr
Ermäßigung für: Ermäßigung für Schüler/innen, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Personen im Freiwilligen Soz./Ökol./Kult. Jahr, Empfänger/innen von Grundsicherung und ALG II sowie Asylbewerber/innen. Freier Eintritt für Begleitpersonen von Behinderten mit B-Vermerk im Ausweis; 50 % Ermäßigung für Inhaber/innen des Nürnberg-Passes. Alle Ermäßigungen werden nur bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises gewährt. Bitte halten Sie den Nachweis auch am Einlass bereit.

VVK an den gängigen VVK-Stellen

Kultur Information
Königstraße 93
90402 Nürnberg

Online-Tickets

Ali Moini, Tänzer und Choreograf mit iranischen Wurzeln, hat im Theaterraum eine Maschine installiert, die seinen Körper über hunderte Fäden mit einer lebensgroßen Marionette verbindet. Wenn er anfängt, mit seinem Double in behutsamer Weise zu tanzen, entwickelt das eine hypnotische Sogwirkung. Einerseits erweckt Ali Moini die Marionette zum Leben, andererseits gerät sein eigener Körper in einen eigenwilligen Tanz, den er aufführen muss, um die Figur richtig zu lenken. Aber wer steuert hier letztlich eigentlich wen? Wird die Maschine zum Menschen oder der Mensch zur Maschine?
Seinem Stück hat Ali Moini einen Titel auf Farsi gegeben, der übersetzt ungefähr bedeutet: „Durch Rostam bin ich zu meinem Ruhm gekommen.“ Die Figur des Rostam, ein persischer Sagenheld, steht hier für den Umstand, dass sich jemand die Arbeit und Ideen eines anderen aneignet und sich mit dessen Erfolgen brüstet. Gleichzeitig bringt der Satz zum Ausdruck, dass man dadurch ein Stück weit zu dem geworden ist, den man beraubt hat. So hinterfragt Ali Moini in seiner Inszenierung die Themen Aneignung und Anpassung, die Spiegelung des Fremden sowie die Möglichkeit, die eigenen Bewegungen und Absichten von außen betrachten zu können.
Ali Moini studierte Schauspiel in Teheran und Choreografie u. a. in Lissabon. Sein erstes Solostück „My Paradoxical Knives“, für das er große Anerkennung von Presse und Publikum erhielt, kreierte er im Jahr 2010. Regelmäßig arbeitet er mit der Compagnie Selon l’Heure aus Paris zusammen.

Compagnie Selon l'Heure, based in Paris, has worked collaboratively on four productions with Iranian dancer and choreographer Ali Moini. “Man anam ke rostam bovad pahlavan“ is a solo performance appearing as a pas-de-deux with a human-sized marionette. Ali Moini turns into the instrument of an incredible machinery, fascinating by its visual force and its connection between death and life.

In Koproduktion mit Montpellier Danse 2016, La Passerelle Scène Nationale, La Filature Scène Nationale | Gefördert durch Centre National de la Danse, Espace Pasolini, Festival Montpellier Danse | Mit Unterstützung der Fondation d’enterprise Hermès im Rahmen des Programms New Settings, DRAC Île-De-France im Programm l’Aide au Projet, Institut Français, Französisches Ministerium für Kultur/DGCA

Konzept, Performance: Ali Moini | Soundinstallation: Sarah Shamloo, Nima Aghiani aka 9T ANTIOPE | Bühnenbild: Julien Peissel, Ali Moini | Konstruktion: Julien Peissel | Lichtdesign: Stéfane Perraud | Technik: Samson Milcent | Dramaturgische Beratung: Thibaud Croisy | Produktionsmanagement: Yann Gibert | Produktion: Compagnie Selon l’Heure

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