The Last Warrior – Der Kämpfer einer verlorenen Welt

Filmhaus im KunstKulturQuartier - KommKino
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 6.00 €

George Millers „Mad Max“ machte 1979 nicht nur Mel Gibson über Nacht zum Star, sondern revolutionierte auch das Genre des Science-Fiction-Films. Um auch am Erfolg des australischen Kassenschlagers teilzuhaben, trieb fortan in unzähligen Endzeit-Epigonen allerlei finster gesonnenes Gesindel in lustigen Klamotten und noch bizarreren Fahrzeugen ihr Unwesen. Und egal ob nun in den USA, Japan oder gar Finnland, überall fanden sich genügend dreiste Filmemacher und Geldgeber, die mehr oder weniger gelungen die ersten beiden „Mad Max“-Teile zu kopieren versuchten. Am fleißigsten und kreativsten waren hier aber wieder mal die Italiener, die in diesem Genre überdurchschnittlich viele und qualitativ gelungene Werke ablieferten. Denn diese zumeist äußerst ruppigen Streifen gaben ihren Machern genügend Spielraum für harte Action und bizarre Regieeinfälle, wie Granaten wie „Fireflash“ oder „Metropolis 2000“ eindrucksvoll zeigen. Einer der weniger bekannten Italo-Endzeit-Streifen dürfte hingegen „The Last Warrior – Der Kämpfer einer verlorenen Welt“ sein, für den die Produzenten den US-Kampfsport-Spezialisten David Worth („Karate Tiger 3 - Kickboxer“, „Honor“) engagierten. Und auch wenn „The Last Warrior“ nicht mit der furiosen Action der Castellari-Gewaltorgien mithalten kann, erwies sich Worths Verpflichtung nachträglich als Glücksgriff, denn der Amerikaner zeigt hier ein sicheres Gespür für optische Raffinesse und bizarre Einfälle. Ein besonderes Schmankerl dürfte für Genrekenner die mit dem „Exterminator“ Robert Ginty, Donald Pleasence („Halloween“) und Fred Williamson („From Dusk till Dawn“, „The Riffs“) angeführte Besetzung darstellen, die sich hier allesamt nicht zurückhalten brauchen und pausenlos am Kämpfen und Morden sind. Genrefans werden daher auf jeden Fall mit dieser erfreulich kurzweiligen Trash-Granate ihren Spaß haben. Nicht zuletzt wegen der deutschen Synchro, die mal wieder ganze Arbeit leistet und mit einigen wirklichen Brüllern aufwartet!

"In einer vom Atomkrieg zerstörten Welt verhilft ein Einzelgänger einer Gruppe Rebellen zum Sieg über die Tyrannei. Weiterer postatomarer Actionfilm voller einschlägiger Klischees, der Kampfszenen und Massenblutbäder aufdringlich auskostet." (Katholischer Filmdienst)

Website

The Last Warrior – Der Kämpfer einer verlorenen Welt - © Veranstalter

Veranstalter:
Kommkino e.V.

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