Der Hexenjäger

Filmhaus im KunstKulturQuartier - KommKino
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 6.00 €

„Das frühneuzeitliche England versinkt im 17. Jahrhundert in Chaos und Bürgerkrieg. Inmitten dieser Wirren reist der Hexenjäger Matthew Hopkins (Vincent Price) im Auftrag der Krone mit seinen sadistischen Gehilfen durch die Lande, um sie von vermeintlichen Hexen und Ketzern zu säubern. Eine blutige Spur von Folterung, Einkerkerung und Mord kennzeichnet seinen Weg ...“ (www.ofdb.de)

„Der Hexenjäger“ ist einer der einflussreichsten und besten, aber auch einer der düstersten und nihilistischsten Horrorstreifen der Filmgeschichte. Ebenso wie George A. Romeros zur gleichen Zeit entstandener „Night of the Living Dead“, aber doch auf ganz andere Weise markiert er eine neue zeitgemäße Tendenz des Genres: weg von Dämonen, Geistern und Vampiren, hin zu einem realistischen Horror. Einem Horror, bei dem der Mensch selbst die größte Bestie ist. Der riesige Erfolg des Schockers löste eine ganze Welle von blutigen „Hexenjäger“-Filmen aus. Damals führten die Gewaltszenen des Streifens zu einem großen Skandal und vielfacher Zensur. Sie wirken aus heutiger Sicht eher zurückhaltend, doch von seiner höchst beklemmenden Wirkung hat der Klassiker nichts verloren. Dies ist nicht zuletzt der brillanten Leistung von Hauptdarsteller und Horror-Ikone Vincent Price zu verdanken, aber auch der exzellenten Regie des damals erst 24-jährigen Michael Reeves.

Der schwer depressive Reeves verstarb neun Monate nach Veröffentlichung des Films, vermutlich durch Selbstmord. „Aber, ganz abgesehen davon, dass die genauen Umstände seines frühen Todes bis heute nicht vollständig geklärt sind, ist es allein dieser Film, dessen eigenartige Mischung aus einer rhythmisch bestrickenden Bildpoesie, abgrundtiefer Gewalt, philosophischer Einsicht und filmischer Genialität, der Michael Reeves einen unverrückbaren Ehrenplatz in der Filmgeschichte garantieren sollte.“ (Robert Zion, www.buio-omega.de)

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Der Hexenjäger - © Veranstalter

Veranstalter:
Kommkino e.V.

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