21. internationales figuren.theater.festival

Numen Company (DE)

Solace, 55 min, ohne Sprache

Tafelhalle im KunstKulturQuartier
Äußere Sulzbacherstr. 62
90491 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 19 € / Ermäßigt: 12 €
Online-Ticket: 16 € / VVK-ermäßigt: 10 €
Karten im Vorverkauf zzgl. Vorverkaufsgebühr
Ermäßigung für: Ermäßigung für Schüler/innen, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Personen im Freiwilligen Soz./Ökol./Kult. Jahr, Empfänger/innen von Grundsicherung und ALG II sowie Asylbewerber/innen. Freier Eintritt für Begleitpersonen von Behinderten mit B-Vermerk im Ausweis; 50 % Ermäßigung für Inhaber/innen des Nürnberg-Passes. Alle Ermäßigungen werden nur bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises gewährt. Bitte halten Sie den Nachweis auch am Einlass bereit.

VVK an den gängigen VVK-Stellen

Kultur Information
Königstraße 93
90402 Nürnberg

Online-Tickets

„Unser Leben liegt nicht hinter uns, nicht vor uns, nicht im Jetzt, es ist in uns.“ (Jacques Prévert)
Wir alle brauchen in bestimmten Augenblicken unseres Lebens Trost. Ein Bedürfnis, das grundlegend zum menschlichen Dasein gehört. In ihrem Stück „Solace“ thematisiert die Numen Company von Uta Gebert mit großer Sensibilität ebendieses Thema aus dem Blick eines Kindes. In einer wüstenhaften Landschaft wird die einzigartige Beziehung zwischen einem Kind und anderen rätselhaften Figuren erzählt. Unterschiedliche Zeitebenen treffen aufeinander, Reminiszenzen und Flashbacks einer vergessenen Vergangenheit flackern auf – Bilder entstehen, verknüpft allein durch die Erinnerung. Uta Gebert verwandelt mit ihrem akzentuierten und eindringlichen Lichtspiel die Bühne in einen Ort, in dem Gegenwart und Vergangenheit aufeinandertreffen. In dem wortlosen, gestischen Dialog zwischen den Agierenden schwingt auch immer die Frage nach unserem Verhältnis zum Alleinsein mit.
Uta Gebert studierte Puppenspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin und an der École Supérieure Nationale des Arts de la Marionnette Charleville-Mézières in Frankreich. In ihren Arbeiten entwickelt sie eine starke eigene Ästhetik, in der das gesprochene Wort hinter reduzierten, geheimnisvollen Bildern zurücktritt.
„Geberts Puppen verwenden viel Zeit, ihren Blick schweifen zu lassen. Aber niemals verraten sie, wohin sie sehen oder was genau sie betrachten. [_] Und auch wenn der Blick weit ins Fremde geht, bleibt für uns Betrachter doch immer das Gefühl einer Welt, die uns auf seltsame Weise nahe ist, die wir alle genau kennen, jeder für sich.“ (Gert Engel – www.fidena.de)

“Solace“ presents the unique liaison between a child and strange, mysterious figures. Reminiscences and flashbacks of a forgotten past converge in a desert like space, creating images solely connected by memories. The resulting nonverbal dialogue between the living being and the objects, consisting only of gestures, raises questions about our own relationship to solitude and loneliness.

In Koproduktion mit dem Festival Mondial des Théâtres de Marionnettes Charleville-Mézières, TJP – Centre dramatique national d’Alsace, Figurteatret i Nordland, Manège – Scène Nationale de Reims, Espace Jéliote, scène conventionnée arts de la marionnette / Communauté de communes du Piémont Oloronais, Théâtre des 4 Saisons, scène conventionnée musique(s) / Ville de Gradignan, Schaubude Berlin, T-Werk Potsdam | Mit freundlicher Unterstützung vom Fonds Transfabrik – deutsch-französischer Fonds für darstellende Künste, Mouffetard – Théâtre des arts de la marionnette de Paris, Centre de la Marionnette de la Fédération Wallonie-Bruxelles à Tournai

Regie, Konzeption, Bühnenbild, Puppen: Uta Gebert | Spiel: Uta Gebert, Laura Siegmund | Musik: Hahn Rowe | Lichtdesign: Jérôme Houlès, Uta Gebert | Dramaturgische Beratung: Meriam Bousselmi, Geeske Otten, Ruth Mariën | Kostüme: Sonja Albartus | Künstlerische Mitarbeit: Gabriel Hermand-Priquet, Ursula Gebert | Produktionsassistenz, Kommunikation: Sophie Galibert | Künstlerische und organisatorische Unterstützung: Silvia Brendenal, Kathrin Rachow | Licht und Ton auf Tournee: Jérôme Houlès, Paul Friedrich

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