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Aufführung
20. Internationales Figurentheater-Festival

Antje Pfundtner in Gesellschaft | DE

nimmer ca. 50 min

Künstlerhaus im KunstKulturQuartier - Festsaal

Künstlerhaus im KunstKulturQuartier - Festsaal
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 19 € / Ermäßigt: 12 €
VVK: 16 € (zzgl. VK-Gebühr) / VVK-ermäßigt: 10 € (zzgl. VK-Gebühr)
Ermäßigung für: Kinder bis 12 Jahre: 8,00 €

Online-Bestellung mit Festivalpass mit diesem Link: http://bit.ly/2n7axOg
„Wie würdest Du verschwinden, wie würdest Du das machen?“ „Geht nicht ... Aber wenn Weltuntergang ist, dann würde es gehen.“ „Wie bringst Du etwas zum Verschwinden?“
„Indem ich es mit nach Hause nehme und in den Schrank tue.“ „Warum würdest Du wieder auftauchen, wenn Du verschwunden bist?“ „Weil ich Hunger habe.“
Jeder von uns kann von Dingen oder Menschen erzählen, die verschwunden sind: auf plötzliche, auf mysteriöse, auf traurige Art und Weise, überraschend oder geplant. Aber wie geht Verschwinden überhaupt, kann man das Verschwinden sehen? In einem Punkt waren sich alle einig: Nichts kann endgültig verschwinden, denn alles Verschwundene taucht früher oder später irgendwo wieder auf – unter einem anderen Namen, in anderer Form, in Erinnerungen, in Geschichten, in einem drin.
Für „nimmer“ hat die mehrfach national und international ausgezeichnete Choreographin und Performerin Antje Pfundtner Kinder im Grundschulalter und Erwachsene nach ihren persönlichen Erfahrungen und ihrem Umgang mit dem Verschwinden befragt, um mit dem Thema des Verschwindens die Schnittstellen und Differenzen beider Zielgruppen zu erforschen und sich der Frage zu widmen, wie Erwachsene und Kinder sich eine Aufführung teilen. In „nimmer“ verschwinden Jacken, Erinnerungen, Töne, und auch Menschen. Manche findet man irgendwo wieder, manche sind für immer weg. Wie der Wolf, der die Henne besucht und mit ihr eine Steinsuppe kocht. Am Ende ist auch er verschwunden. Und dann ist
da noch Helen, das Skelett. Sie mag es, wenn man für sie tanzt. Und die zwei Yetis ... Und das Schwein, das auf dem Klavier sitzt: Bleibt es da, bis der letzte Ton verklingt?

For “never”, the nationally and internationally acclaimed choreographer and performer Antje
Pfundtner asked children and adults about their personal experience regarding disappearances
and how they deal with them. The aim is to examine the overlaps and differences between the two groups and address the question, how adults and children can share the same performance. Can a performance accommodate such diverse audiences? (Yes it can!) What kind of piece results from the coexistence of children and adults?

Idee / Konzept / Choreografie & Performance: Antje Pfundtner
Dramaturgie: Anne Kersting
Musik: Christoph Grothaus
Ausstattung: Yvonne Marcour
Licht: Michael Lentner und Freddy Niß
Ton: Tobias Gronau
Künstlerische Assistenz: Juliana Oliveira
Produktion: DepArtment/ Katharina von Wilcke
Tourmanagement: Hannah Melder
Dramaturgische Beratung: Moos van den Broek
Mit Texten von: Antje Pfundtner und Anaïs Vaugelade, Steinsuppe. Bilderbuch. Aus
dem Französischen von Tobias Scheffel. © 2000 Moritz Verlag, Frankfurt/M.

„nimmer“ ist Teil einer zweiteiligen Projektreihe in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, FFT Düsseldorf und K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg im Rahmen von „Choreographie der Nachbarschaft“ – Ein TANZFONDS PARTNER Projekt. Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Kulturbehörde, den Fonds Darstellende Künste e.V., die Hamburgische Kulturstiftung und moduldance.

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Weitere Vorstellungen:

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Für Familien geeignet

Geeignet für Kinder ab 5 Jahre

Veranstalter:
KunstKulturQuartier - Internationales Figurentheaterfestival
Kulturamt der Stadt Erlangen, Abteilung Festivals und Programme
Kulturamt der Stadt Fürth
Kulturamt Stadt Schwabach

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