Grauzonen. Nürnberger Künstler:innen im Nationalsozialismus

Führung durch die Sonderausstellung

mit dem KPZ

So / 17.07.2022 / 15:00 Uhr


Die nationalsozialistische Kulturpolitik hatte vor allem ein Ziel: die Schaffung einer „deutschen“ Kunst und damit die Auslöschung moderner Kunstrichtungen. Systemkonforme Kunst dagegen wurde ab 1937 jährlich in den „Großen Deutschen Kunstausstellungen“ in München gefeiert.
Die Sonderausstellung thematisiert erstmals die Nürnberger Kunst zur Zeit des Nationalsozialismus aus der Sammlung der Kunstvilla. Insgesamt 200 Werke von rund 60 Künstler:innen geben einen Überblick von den 1920er-Jahren über die NS-Zeit bis in die Nachkriegszeit. Dabei stellt die Ausstellung allen Besucher:innen die Frage nach dem künftigen Umgang mit den zumeist seit 70 Jahren deponierten Werken, deren Präsentation noch vor 30 Jahren undenkbar gewesen wäre.
Die Führung stellt anhand ausgestellter Exponate wesentliche Charakteristika und Akteure der NS-Kunst in Nürnberg vor.

Kunstvilla
Blumenstr. 17
90402 Nürnberg
http://kunstvilla.orgweitere Veranstalter:
Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)

Eintrittspreise:
Eintritt: 3 € zzgl. Eintritt

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