„Die Marienvorstadt – Auf jüdischen Spuren durch Nürnbergs erste Stadterweiterung“
Führung und Cicerones am Museumstag
Das Motto des Internationalen Museumstags lautet „Museen mit Freude entdecken“. Der Aktionstag soll weltweit auf die gesellschaftliche Rolle der Museen aufmerksam machen und Einblicke in die Institutionen und ihre Arbeit geben. Im Rahmen des Museumstags ist die Kunstvilla von 11 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.
Seit ihrer Eröffnung im Jahr 2014 zeigt die Kunstvilla als städtisches Kunstmuseum nicht nur eine Dauerausstellung zur Kunst in Nürnberg von 1900 bis in die Gegenwart, sondern hat mit über 40 Ausstellungen verschiedene Aspekte der Nürnberger Kunstgeschichte aufgearbeitet. Ihr größtes Exponat ist ihr Gebäude, eine für ihre Nutzung als Museum behutsam umgebaute historistische Villa in der Marienvorstadt.
Aus Anlass des Museumstags findet um 14 Uhr eine kostenlose Führung durch „Die Marienvorstadt – Auf jüdischen Spuren durch Nürnbergs erste Stadterweiterung“ mit Geschichte Für Alle e.V. statt. Die seit den 1860er-Jahren errichtete Marienvorstadt war Nürnbergs erste planmäßige Erweiterung vor den Mauern der Stadt. Im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, zeugt heute nur noch wenig vom ursprünglichen Charakter des Villen- und Gewerbequartiers. Zu entdecken ist ein Stadtteil mit Geschichten von Hopfenhändlern, Spielwarenfabrikanten und einer Frauenrechtlerin, dem Standort des Fußballmagazins Kicker und des Gauhauses und vieles mehr.
Den Abschluss bildet eine Besichtigung der Villa Hopf in der Blumenstraße 17, der heutigen Kunstvilla, wo die Kunstvilligen als Cicerones in die Geschichte des Gebäudes und des städtischen Kunstmuseums einführen.
Treffpunkt: Am Kopfbau des Künstlerhauses im Kunstkulturquartier, Königsstraße 93, 90402 Nürnberg
Endpunkt: Kunstvilla, Blumenstraße 17, 90402 Nürnberg
Dauer ca. 1,5 h, ohne Führungsgebühr
Mehr in dieser Reihe:Internationaler Museumstag
90402 Nürnberg
Barrierefreie Zugänge, Aufzug, barrierefreie Toilette
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