27. Stummfilmmusiktage

Flesh and the Devil

Einführung: Nina Goslar, Live-Musik: Richard Siedhoff (Flügel)

Sa / 08.11.2025 / 19:00 Uhr


Greta Garbo war einer der größten Filmstars und zugleich eine der geheimnisumwittertsten Persönlichkeiten. Nach ihrem Filmdebüt in Mauritz Stillers GÖSTA BERLING’S SAGA (1924) und G. W. Pabsts DIE FREUDLOSE GASSE (1925) wurde sie 1926 in Hollywood unter Vertrag genommen. Mit ihrem dritten MGM-Film FLESH AND THE DEVIL schaffte die Garbo ihren endgültigen Durchbruch. Darin spielt sie die mysteriöse Felicitas von Rhaden, die in das Leben der Freunde Leo von Harden und Ullrich von Eltz eindringt ...

»Eine Aura aus Licht umgibt Greta Garbo von Anfang an, auch im Schatten. Als ihr Partner John Gilbert im dunklen Garten ein Streichholz entzündet, um ihr Feuer zu geben, wird die Flamme zum erotischen Fanal. In Nahaufnahmen wie diesen, entwickelt von Greta Garbos ständigem Kameramann William Daniels, der in ihrem ersten gemeinsamen Film 'die Göttliche' überhaupt erst erschaffen hatte, modelliert das Licht viel stärker als das mimetische Spiel alle Gefühlsregungen auf dem makellos strahlenden Gesicht des weiblichen Stars.« (Berlinale Retrospektive 2014). FLESH AND THE DEVIL ist ein außergewöhnliches Erlebnis für die Sinne, mit einem stillen Zauber, den nur Stummfilme entfalten können.

In Kooperation mit: stummfilmmusiktage IG

Einführung: Nina Goslar, Live-Musik: Richard Siedhoff (Flügel)


Richard Siedhoff ist Stummfilmmusiker und Komponist. Seit 2008 hat er mehr als 500 Stummfilmklassiker mit Eigenkompositionen und konzipierten Improvisationen am Klavier begleitet. Seither gilt er als eines der gefragtesten Nachwuchstalente auf seinem Gebiet. Er ist Hauspianist im Lichthaus Kino in Weimar und kuratiert dessen Stummfilmprogramm. Zudem ist er als Komponist, Pianist und Darsteller für Film, Theater und Kabarett tätig. Neben unzähligen Veranstaltungen in Kinos, Clubs und auf Kulturbühnen gastiert er regelmäßig bei den Internationalen Stummfilmtagen Bonn, dem Film+Musik-Fest Bielefeld, dem Stummfilmfestival im Filmpodium Zürich, im Filmmuseum München, im Zeughauskino Berlin und in der Black Box im Filmmuseum Düsseldorf. Zudem tritt er auf zahlreichen internationalen Festivals auf. Richard Siedhoff ist Composer in Residence des Metropolis Orchesters Berlin und Preisträger des ersten deutschen Stummfilmpreises 2020 für seine Rekonstruktion der originalen Orchestermusik von Hans Landsberger zu „Der Golem, wie er in die Welt“ kam von 1920.


Land: USA
Jahr: 1926
Regie: Clarence Brown
mit: Greta Garbo, John Gilbert, Lars Hanson, Barbara Kent u. a.
Länge: 112 Min.
Sprachformat: englische Zwischentitel
Kopienformat: 35 mm
FSK: keine Angabe

Eintritt: 14 €

Eintritt ermäßigt: 12 €Schüler*innen, Studierende, Rentner*innen, Menschen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen

Eintritt ermäßigt: 10 €U25-Tarif (14 bis 24 Jahre)

Eintritt ermäßigt: 5 €Inhaber*innen einer Freundschaftskarte

Eintritt ermäßigt: 4 €Kinder bis 13 Jahre und Inhaber*innen eines Nürnberg-Passes oder Arbeitslosenbescheids

Kinotickets erhalten Sie während der Öffnungszeiten an der Kinokasse im Filmhaus (ab eine Stunde vor Beginn der ersten Vorstellung) oder im Online-Vorverkauf über Cinetixx (siehe Link „Tickets kaufen“). Bitte beachten Sie, dass reservierte Karten spätestens 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden müssen – andernfalls verfallen sie. Der Eintritt ist mit dem Cineville-Kino-Abo frei. Weitere Informationen finden Sie unter www.cineville.de.
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