Barbara Bess

Barbara Bess (*1980) ist Choreografin, Tänzerin und bildende Künstlerin. Nach dem Studium in Tanz und Choreografie in Salzburg und Berlin kehrte die gebürtige Fränkin nach Nürnberg zurück und entwickelt seit 2008 Performanceprojekte an der Schnittstelle von urbaner und ländlicher Raumkultur, tanzt in internationalen Produktionen und unterrichtet zeitgenössischen Tanz, Komposition und Körperwahrnehmung. Essentiell für Barbara Bess‘ choreografische Arbeiten ist das konzentrierte Ineinanderfügen und Ausbalancieren diverser Materialschichten und Wahrnehmungsstränge, Körperlandschaften und sensitiver Zustände. Die Choreografin verwebt bewegte Installation, Fotografie und Video mit der physischen Präsenz von Körpern und schafft damit atmosphärisch stark aufgeladene Räume.
Bess erhielt 2017 den IHK Kulturpreis für herausragende künstlerische Arbeiten und 2018 die auf drei Jahre angelegte Impulsförderung der Stadt Nürnberg.
Von ihrem neuen Stück „Be Coming“ wird sie am 17. April 2020 die Premiere in der Tafelhalle feiern.

Barbaras Künstler*innen stellen sich vor

Johanna Ackva arbeitet als Tänzerin und Choreographin, häufig in kollektiven Konstellationen und in Kollaboration mit Künstler*innen verschiedener Sparten. Ihr Interesse gilt den vielfältigen Beziehungen zwischen Selbst und Welt, deren sensorische, politische und affektive Dimensionen sie in ihren Arbeiten untersucht und verhandelt. Geprägt von einem Studium der Sozial- und Kulturanthropologie, zeichnet sich auch Johannas künstlerische Herangehensweise aus durch die Frage danach, was uns bewegt, auf Mikro- sowie auf Makroebene, global und lokal. 2019 erhielt Johanna für das Stück "Out of Our Hands" die Einstiegsförderung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Sie schreibt über Tanz, u.a. für das ada Studio und unterrichtet, bspw. an der Berliner Universität der Künste.

David Bloom ist Choreograph, Tänzer, Lehrer, Filmemacher, Bodyworker, Pianist, Vater und Teesammler. Absolvent des Studiengangs M.A. Choreographie am HZT Berlin. Langjährige Forschung und Praxis im Bereich bewusste Sexualität, studierte u.A. bei Midori, Felix Ruckert, Osada Steve, Joseph Kramer und Barbara Carellas. Seine Tanzfilmtrilogie "Sex & Space" hatte zwischen 2013 und 2016 beim Berlin Porn Film Festival Premiere und wurde international gescreent. David war 2012 danceWEB-Stipendiat und unterrichtete u.A. am HZT Berlin, Tanzquartier Wien, Tanzfabrik Berlin, Human Architecture Lab in St. Petersburg, K3 in Hamburg, im Masterstudiengang Contemporary Dance Education in Frankfurt/Main, beim Body IQ Festival in Berlin, an der Rietveld Academie for Fine Arts & Design in Amsterdam, & am ImPulsTanz Festival in Wien.

Mehr Info unter: https://davidbloom.info

Lars Fischer alias Klangkollektor ist Musikproduzent, Sound Designer und Musiker. Seit 2004 produziert er Musik im kommerziellen Bereich, dozierte einige Jahre an der TH Nürnberg als Sound Designer.

Im 2019 neugebauten Studio mitten in Nürnberg ist er vielseitig tätig: Sound Design für Virtual Reality, Musikproduktionen, Sprachaufnahmen etc…
..oder Klanglandschaften für Tanzperformances von Barbara Bess!
 

Nach dem Ende der kurzen Fußballkarriere in Deutschland und Dänemark, hat Patryk Klos sein Sportstudium in Amsterdam begonnen. In dieser Zeit hat er angefangen sich den verschiedenen Bewegungsarten hinzugeben, u.a. Tanz, Akrobatik und Martial Arts. Er ist in dieser Zeit viel gereist und hat vor allem die Arten von Capoeira und Martial Arts intensiver studiert. Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums zog er nach Berlin, wo er die "Dance Intensive" Tanzausbildung an der TanzFabrik absolvierte und seitdem als freiberuflicher Tänzer und Lehrer tätig ist.

Jhg.`78, Lehrer für Body-Mind-Centering und Arzt, beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Vermittlung erfahrbaren Körperwissens als Quelle für künstlerische und gesundheitsfördernde Prozesse. Grundlage hierfür ist eine Ausbildung in Body-Mind-Centering (School of Body-Mind-Centering, Amherst, USA). Weitere Einflüsse bekommt seine Arbeit aus seinem Medizin- (Universität Bonn) und Musikstudium (Konservatorium Nürnberg /Musikhochschule Nürnberg).

Fabian Riess ist ein aus Wien stammender, freischaffender Künstler und Tänzer, der gerade seinen Abschluss an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt absolviert. Neben dem Tanz arbeitet Fabian als Medienkünstler, Yoga Lehrer, Schauspieler und Schriftsteller.

Abstraktion von Körper und Bewegung sind seine Hauptinteressen - verankert an der Schnittstelle von Tanz/Theater/Performance.

Cary Shiu stammt aus Hongkong, wo er einen Abschluss in Kulturwissenschaften erwarb, gefolgt von einer zweijährigen, professionellen Tanzausbildung in La Manufacture in Lausanne und lebt heute in Berlin. Er verarbeitet die Theorie, um einen kritischen und wachen Verstand zu bewahren und glaubt, dass sie auch im Alltag Anwendung finden sollten. Durch den Akt des Tanzens und der intuitiven Erfahrung der Kommunikation durch Bewegung, vor allem bei Improvisationen, hat er Bewegung als Möglichkeit der Begegnung und Handlung in dieser chaotischen Welt entdeckt. Für ihn ist Kunst eine Lebenserfahrung und er glaubt daran, aus Tanz eine Begegnung im „Jetzt“ zu machen. Mit seinen Untersuchungen der motorischen Intelligenz lassen ihn seine Präzision und Sensibilität Zeit und Raum transformieren. Tanz wird zur Einladung des Publikums, mit seinem aktuellen Umfeld auf eine persönliche Reise zu gehen. Er hat unter anderem bereits mit Alix Eynaudi und Meytal Blanaru zusammengearbeitet und strebt danach, seine Leidenschaft für den Tanz zu teilen und mit verschiedenen Mitteln mit Anderen zusammenzuarbeiten.

Lenka Vorechovská ist 21 Jahre alt. Dieses Jahr absolvierte sie eine Tanzausbildung am Konzervator Duncan Centre in Prag. Sie hatte schon immer eine Leidenschaft für Tanz, Kampfsport und verschiedenste körperlich-geistige Übungen. Die Ausbildung am Duncan Centre ermöglichte ihr, sich auf Tanzimprovisation und –kreation zu konzentrieren. Heute arbeitet sie gerne genreübergreifend und zusammen mit Künstler*innen aus anderen Bereichen der Kunst. Für ihre aktuellen Untersuchungen interessiert sie sich für die Themenfelder Liebe und Beziehungen.

Sebastian Autenrieth ist 1980 in Nürnberg geboren. Er lebt mit seiner Frau und seinen 3 Töchtern in Fürth. Seine Leidenschaft für das Fotografieren entdeckte er 1994 mit seiner ersten Kamera. Nach seiner Ausbildung arbeitete er einige Zeit als Assistent, bis er 2003 als Freelancer in die Fotografie einstieg. Nach einigen Jahren spezialisierte er sich auf kommerzielle und redaktionelle Fotografie.

Sebastian Autenrieth liebt es, mit Bildästhetik eine Sprache zu erschaffen und ist immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten im Bereich Fotografie.

Inspiration und Ausgleich findet Sebastian Autenrieth in Kulturprojekten, aber auch in eigenen, meist langfristigen und konzeptionellen Arbeiten, die in zahlreichen Ausstellungen und Installationen präsentiert werden. Zu seinen jüngsten Arbeiten gehören „weitere Aussichten“, „Mono no aware“, „neighborhood“, „Forest Edge“ und „rectified structures“.