nordwärts

nordwärts: Inger Nordvik

Di / 19.01.2021 / 20:00 Uhr
Einlass: 19:15 Uhr


„Das Debütalbum von INGER NORDVIK klingt nach ihrer Heimat in Nordnorwegen zwischen Meer und Bergen.“ (Deutschlandfunk)

Stell dir vor, Wasser hätte eine Stimme und würde über die Biegungen und Wendungen des Flussbett-Klaviers geführt – genau so klingt INGER NORDVIKs Musik. Die zwischen ihrer Heimat Norwegen und Berlin pendelnde Sängerin, Komponistin und Pianistin wurde sowohl von ihrem Studium der klassischen Musik wie auch vom Folk, der Kirchenmusik ihrer Kindheit und der wilden Natur des Nordens tief geprägt.

Nach dem Abschluss ihres Bachelor-Studiums zog es die Pfarrerstochter 2013 nach Berlin, wo sie sich eigentlich auf ihr Masterstudium der Alten Musik vorbereiten wollte. Doch dann kam alles anders: „Berlin eröffnete mir eine völlig neue Welt, eine Stadt ohne Reg eln, wo alles erlaubt war und jeder sein künstlerisches Ich sein konnte ohne dafür verurteilt zu werden. Es war der klare Gegensatz von dem, woher ich stammte“, so INGER NORDVIK. Die junge Norwegerin fand Gefallen an der Freiheit, „ a n o n y m in die s e m g r o ß e n k r e a tiv e n Durcheinander namens Berlin zu komponieren, ohne [sich] zu zensieren.“

2020 hat INGER NORDVIK einen neuen Meilenstein erreicht und ihr Debütalbum „Time“ veröffentlicht. In diesem verbindet sie all die Elemente und Einflüsse ihres Lebens mit Jazz, Soul und zeitgenössischem Art Pop in einer Tradition erinnernd an Kate Bush oder Joni Mitchell. Besonders ist, dass das Multi-Talent alle Lieder selbst geschrieben, arrangiert und auch mitproduziert hat. Nicht umsonst wurde sie prompt in die Liste der „zehn hoffnungsvollen Newcomer*innen 2020“ aufgenommen ( Zitty) . Die Songtexte sind dabei „voller Kontraste und bilden eine Suche nach den existentiellen Dingen: W er bin ich, wen liebe ich, was glaube ich ? “ Der Song „For a While“ beispielsweise dreht sich um eine unerfüllte Liebe, die man nicht loslassen kann . Die Stücke „Time“ und das Wiegenlied „Sleep“ handeln vom Tod – ein Thema, mit dem sie im Elternhaus schon früh konfrontiert war. Und „Woman“ ist ein Lied über die noch fehlende Gleichstellung als junge Frau in unterschiedlichen Kulturen.

Wenngleich INGER NORDVIK zwischen ihren beiden Heimatorten und den dazugehörigen Kulturen in Norwegen und Deutschland pendelt, ist sie in ihrer Musik in jedem Fall angekommen. Im Sommer wird die Norwegerin diese live auf deutschen und norwegischen Bühnen performen und für ihre Zuhörerschaft eine Brücke zwischen norwegischen Fjorden und den Straßen Neuköllns schlagen.

Tafelhalle im KunstKulturQuartier
Äußere Sulzbacherstr. 62
90491 Nürnberg

Eintrittspreise:
Eintritt : 18 €
Eintritt ermäßigt: 13 €

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Aufgrund der besonderen Umstände startet der Vorverkauf für alle Veranstaltungen zwischen 1. November 2020 und 2. Januar 2021 am 15. September 2020.
Das weitere Programm im Januar und Februar geht ab 15. November 2020 in den Vorverkauf.