Premiere FR 24. MAI 18 UHR Rimini Protokoll - DO's & DON'Ts

Treffpunkt: Künstlerhaus/Glasbau

24. MAI – 2. JUN 21. internationales figurentheater.festival.

Erlangen, Nürnberg, Fürth und Schwabach werden zum größten Gastgeber für innovatives Figuren- und Objekttheater!

FR 7. + SA 8. + SO 9. JUN | 20 Uhr Im Herzen der Gewalt

Nach einem Roman von Édouard Louis

Regie: Barish Karademir

22. JUN – 6. JUL st. katharina open air

DAS Sommer-Open-Air in der Katharinenruine

FR 19. JUL 20 UHR PLAN MEE: Das Erbe

Politics on the ground – dieses Jahr in der Katharinenruine!

21. internationales figuren.theater.festival

Rabih Mroué (LB)

Rima Kamel, 60 min, in arabischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

So., 26.05.2019, 20:00 Uhr

Tafelhalle im KunstKulturQuartier
Äußere Sulzbacherstr. 62
90491 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 22 € / Ermäßigt: 14 €
Online-Ticket: 19 € / VVK-ermäßigt: 12 €
Karten im Vorverkauf zzgl. Vorverkaufsgebühr
Ermäßigung für: Ermäßigung für Schüler/innen, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Personen im Freiwilligen Soz./Ökol./Kult. Jahr, Empfänger/innen von Grundsicherung und ALG II sowie Asylbewerber/innen. Freier Eintritt für Begleitpersonen von Behinderten mit B-Vermerk im Ausweis; 50 % Ermäßigung für Inhaber/innen des Nürnberg-Passes. Alle Ermäßigungen werden nur bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises gewährt. Bitte halten Sie den Nachweis auch am Einlass bereit.

VVK an den gängigen VVK-Stellen

Kultur Information
Königstraße 93
90402 Nürnberg

Online-Tickets

„Rima Kamel“ ist die zutiefst persönliche Erzählung einer erwachsenen Frau über ihre Kindheit im vom Bürgerkrieg zerrissenen Libanon. Das junge Mädchen Rima Khcheich findet im Gesang einen Rückzugsort und wird aufgrund ihres außergewöhnlichen Talents früh zum Kinderstar und damit zur Hoffnungsträgerin einer ganzen Nation. Doch so zerrissen wie das Land in dem sie aufwächst, ist auch das Leben dieses jungen Mädchens, das fortan mit zwei Identitäten groß wird: Denn der Star „Rima Kamel“ bleibt auch für sie selbst stets eine Figur, die sie prägt und bestimmt, von der sie sich aber auch mit zunehmendem Alter entfremdet und der sie nun durch Rabih Mroué in poetisch arrangierten Sequenzen wiederbegegnet. Mit Hilfe von Archivmaterialien und originalen Tonaufnahmen taucht Rima Khcheich in ihre eigene Vergangenheit ein, begegnet ihrem Alter Ego von Neuem und nimmt das Publikum mit auf eine berührende Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Rabih Mroué inszeniert mit diesem Abend nicht nur die bewegende Geschichte einer virtuosen Sängerin, sondern erzählt auch die Historie eines ganzen Landes in einer verunsichernden Zeit.
„Ganz unprätentiös passiert in den 60 Minuten großes Theater über das Erwachsenwerden eines zutiefst verunsicherten Kindes [...] in Zeiten des Krieges, in denen die scheinbar auf ewig festgefügten Formen der traditionellen Musik eine Illusion von Sicherheit geben." (Abendzeitung)
Als einer der wichtigsten libanesischen Gegenwartskünstler verbindet Rabih Mroué in seinen Theaterarbeiten stets dokumentarisches mit fiktivem Material zu neuen Erzählungen und als scharfer Beobachter seiner Zeit konfrontiert er den Betrachter auf poetisch feinsinnige Art mit zuweilen erschreckenden Realitäten.

Im Anschluss findet ein Inszenierungsgespräch in englischer Sprache statt.

In “Rima Kamel“, Rabih Mroué traces the early career of the Lebanese singer Rima Khcheich. Khcheich and her former persona, the child singer Rima Kamel, enter into a dialogue. Together they embark on a journey into the past, all the way back to childhood and an archive of memories. With reference to the individual history of a single person, Mroué shows how biographies are always marked by the cultural and political situation of a country.

In Koproduktion mit Ashkal Alwan Beirut, HAU Hebbel am Ufer Berlin, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main und Kammerspiele München

Inszenierung: Rabih Mroué | mit: Rima Khcheich | Sound: Viola Drewanz | Video: Dirk Windloff | Recherche: Petra Serhal | Archiv: Rima Khcheich | Assistenz: Swen Lasse Awe | Licht: Florian Fink

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