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Aufführung
20. Internationales Figurentheater-Festival

Meinhardt Krauss Feigl (DE)

Die zweite Realität I ohne Sprache, ca. 60 min

Mo., 22.05.2017, 20:00 Uhr

Tafelhalle im KunstKulturQuartier

Tafelhalle im KunstKulturQuartier
Äußere Sulzbacherstr. 62
90491 Nürnberg

Eintrittspreise:
Normal: 19 € / Ermäßigt: 12 €
VVK: 16 € (zzgl. VK-Gebühr) / VVK-ermäßigt: 10 € (zzgl. VK-Gebühr)

VVK-Online

Online-Bestellung mit Festivalpass mit diesem Link: http://bit.ly/2o2AL3y

In dem letzten Teil der Serie „Katalog der großen Kränkungen“, der sich das Trio Meinhardt Krauss Feigl in den letzten Jahren widmete, ist nichts mehr sicher. Musste der Mensch mit Kopernikus erfahren, dass nicht die Erde der Mittelpunkt ist, durch Darwin, dass er nicht von Gott geschaffen, sondern dem Tierreich entstammt, und mit Freud, dass der menschliche Wille nicht sein ganzes Seelenleben kontrolliert, wird der Mensch weiter durch die Auswirkungen der Digitalisierung und Technisierung in seine Schranken gewiesen. Die Pioniere des digitalen Figurentheaters Meinhardt Krauss Feigl bewegen sich in „Die zweite Realität“ technisch am Rande des Machbaren. In einem interaktiven Video- und Soundsystem werden drei Tänzer/-innen zu Gestalter/-innen ihres eigenen Raumes. Ausgestattet mit speziell entwickelten Infrarot-Handschuhen, können sie Licht und Video ganz subtil ansteuern. Durch interaktives Soundprocessing erzeugen sie mit ihren Bewegungen Klang, können sich vorwärts und rückwärts in Wörtern und Sätzen bewegen. Auf der anderen Seite werden sie durch die passgenauen Projektionen auf ihre Körper selbst zu Figuren, zu einer digital formbaren Masse, die animiert werden kann. Doch immer wieder versucht sich die Natur und Poesie in dieser technisierten Welt in Erinnerung zu bringen.
Meinhardt Krauss Feigl bewegen sich mit ihren Stücken im Zwischenbereich von Figurentheater, Film, Neuen Medien, Tanz und zeitgenössischer Musik. Sie wurden für ihre zukunftsweisenden Arbeiten mit diversen Preisen ausgezeichnet.

The pioneers of digital puppet-theatre, Meinhardt Krauss Feigl, grapple with the consequences of mechanisation and digitalisation and get really close to the border of producibility. Using an interactive video- and soundsystem, three dancers are creating the room, sliding over the stage and become figures themselves, by having projections on their bodies, turning them into a digital mouldable mass.

Im Anschluss findet ein Inszenierungsgespräch mit Prof. Dr. Dr. Albrecht Fritzsche von der Friedrich – Alexander – Universität, Bereich Wirtschaftsinformatik, statt.

Spiel / Tanz: Daura Hernández García, Alexandra Mahnke, Sawako Nunotani
Regie / Choreografie, Stimme: Iris Meinhardt
Regie / Video: Michael Krauss
Video / Programmierung: Oliver Feigl
Musik / Sound: Thorsten Meinhardt
Soundprocessing: Oliver Sascha Frick
Resonat Technology: Marcus Döring, André Bernhardt
Dramaturgie: Robert Atzlinger, Nino Maisuradze
Regieassistenz: Tanja Höhne
wissenschaftliche Begleitung: Dr. phil Dr. oec Albrecht Fritzsche

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Veranstalter:
KunstKulturQuartier - Internationales Figurentheaterfestival
Kulturamt der Stadt Erlangen, Abteilung Festivals und Programme
Kulturamt der Stadt Fürth
Kulturamt Stadt Schwabach

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