Ausgrenzung. Aufstieg. Agonie. Jüdisches Vermächtnis für Nürnberg
Führung vom Museum Tucherschloss über das Pellerhaus ins Stadtmuseum im Fembo-Haus
In Nürnberg reicht das reiche jüdische Erbe bis in das 12. Jahrhundert und somit in das Hochmittelalter zurück. Mehreren schrecklichen Pogromen folgte 1499 die etwa 350 Jahre dauernde Vertreibung der Nürnberger jüdischen Bevölkerung in die ländliche Umgebung: Zeugnisse aus dieser Zeit sind die bedeutenden Synagogen in Schnaittach und Schwabach.
Die Suche nach exemplarischen Spuren des jüdischen Vermächtnisses beginnt im Museum Tucherschloss in der Hirschelgasse vor dem einzigartigen Epitaph für Adelheid Tucher mit einer der ersten topographisch genauen Darstellungen der Heiligen Stadt Jerusalem. Auf dem anschließenden Weg bis zum Stadtmuseum im Fembo-Haus sollen verschiedenste bedeutende und teilweise in Vergessenheit geratene jüdische Persönlichkeiten, Mäzene und Stifter gewürdigt werden.
Eintritt: 7,50 €
90403 Nürnberg




