Hommage an Michel Legrand

Die Geschichte der Nana S.

So / 22.12.2019 / 17:00 Uhr
Geeignet für Menschen ab 16 Jahre


Die Ehe der 22-jährigen Nana ist gescheitert. Die Pariserin will Schauspielerin werden. Sie jobbt in einem Plattengeschäft, aber das Geld reicht nicht aus, um die Miete zu bezahlen. Statt Filmstar wird sie Prostituierte und immer tiefer ins Milieu hineingezogen.

Jean-Luc Godard gliedert seinen Film in „zwölf Bilder“ und verknüpft Nanas Leidensgeschichte mit Carl Theodor Dreyers DIE PASSION DER JEANNE D’ARC, den sich Nana im Kino ansieht. Die Gesichter von Anna Karina und Maria Falconetti in Großaufnahme. Montage der Tränen, der Filmebenen, Wirklichkeiten. Der bis dahin radikalste Bruch mit dem klassischen Erzählkino. Michel Legrands ergreifendes musikalisches Thema basiert auf der Wiederholung von drei Noten. Die melancholische Kraft dieser im gesamten Film verwendeten Melodie resultiert aus diesem Minimalismus. Die Musik sublimiert Anna Karinas Gesicht.

Originaltitel: Vivre sa vie
Land: Frankreich
Jahr: 1962
Regie: Jean-Luc Godard
Länge: 83
Sprache: Französisch
Sprachformat: Originalfassung mit englischen Untertiteln
Darsteller: Anna Karina, Sady Rebbot, Monique Messene u. a.

Eintritt: 7 €

Eintritt ermäßigt: 6 €Schüler*innen, Student*innen

Eintritt ermäßigt: 4,50 €Freundekarteninhaber*in & Nürnberg-Pass

Königstr. 93
90402 Nürnberg
Icon GebärdenspracheÖffentliche Verkehrsmittel
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Aufzug. Für jede Vorstellung sind zwei rollstuhlgerechte Plätze eingerichtet. Reservierungen dafür bitte per E-Mail an: filmhaus@stadt.nuernberg.de
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