Hallelujah
Fr., 11.9.: einführender Vortrag von Winfried Günther
Von der verführerischen Tänzerin Chick zum Würfeln angestiftet, verliert Zeke die Einkünfte seiner Familie aus der Baumwollernte an den Falschspieler Hot Shot. Beim Versuch, das Geld zurückzufordern, erschießt er versehentlich seinen eigenen jüngeren Bruder. Aus Gram und Reue wird Zeke daraufhin zum Erweckungsprediger. Auch Chick lässt sich von ihm taufen. Doch als er das Glück mit ihr wiedergefunden zu haben glaubt, steht Hot Shot in der Tür.
King Vidors erster Tonfilm ist im Grunde ein Oratorium. Von Spirituals, Blues- und Worksongs rhythmisch vorangetrieben, schildert HALLELUJAH den Konflikt zwischen Religion und Sexualität und reiht religiöse Ekstasen an sexuelle Avancen. Leidenschaftlich und expressiv von einem „all African American cast“ dargestellt, fand die Besetzung des Films in Europa durchweg faszinierte Aufmerksamkeit, während sich das weiße Publikum in den USA nicht nur durch die Hautfarbe der Protagonistinnen provoziert fühlte. Es sollte mehr als 20 Jahre dauern, bis in WILDES BLUT (1952) eine weiße Amerikanerin in einem King-Vidor-Film derart offen ihren ‚sexual drive‘ ausleben durfte.
Fr., 11.9. um 20 Uhr mit einem einführendem Vortrag von Winfried Günther (DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V.)
Land: USA
Jahr: 1929
Regie: King Vidor
Darsteller*innen: Daniel L. Haynes, Nina Mae McKinney, William Fountaine, Harry Gray u. a.
Länge: 100 Min.
Sprache: Englisch
Sprachformat: Originalversion mit deutschen Untertiteln
FSK: k. A.
Eintritt: 7 €
Eintritt ermäßigt: 6 €Schüler*innen, Student*innen
Eintritt ermäßigt: 4,50 €Freundekarteninhaber*in & Nürnberg-Pass
Mehr in dieser Reihe:Retrospektive King Vidor
90402 Nürnberg
Aufzug. Für jede Vorstellung sind zwei rollstuhlgerechte Plätze eingerichtet. Reservierungen dafür bitte per E-Mail an: filmhaus@stadt.nuernberg.de





