Soleil Ô
Der mauretanische Filmemacher Med Hondo (1936 – 2019) war einer der engagiertesten und unversöhnlichsten Akteure des afrikanischen Kinos. In seinem 1970 in Locarno ausgezeichneten Debüt gehen beißender Sarkasmus und dokumentarisch-fiktionale Anklage Hand in Hand.
Beginnend mit einem satirischen Reenactment der Kolonialgeschichte, erzählt SOLEIL Ô von den Lebensbedingungen afrikanischer Einwanderer*innen im Frankreich der 1960er Jahre, die dort ein besseres Leben erwartet haben, sich aber mit Rassismus und Ausbeutung konfrontiert sehen. Die Hauptfigur der Geschichte ist ein junger Mann, der mit vielen Hoffnungen aus einem afrikanischen Land in Paris ankommt, aber feststellen muss, dass die Gesellschaft der Kolonisatoren ihm keine Chance gibt.
„Beeindruckt mit einer Ideendichte, die diesen Gewinner des Goldenen Leoparden von Locarno heraushebt, selbst aus dem großen Feld des politisch engagierten Kinos der frühen 70er Jahre.“ (Berlinale Forum)
Land: Frankreich/Mauretanien
Jahr: 1969
Regie: Med Hondo
Darsteller:innen: Robert Liensol, Théo Légitimus u. a.
Länge: 98 Min.
Sprache: Französisch/Arabisch
Sprachformat: Originalfassung mit deutschen Untertiteln
FSK: k. A.
Eintritt: 7 €
Eintritt ermäßigt: 6 €Schüler:innen, Student:innen, Rentner:innen, Menschen mit Arbeitslosenbescheid bzw. mit Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen
Eintritt ermäßigt: 5 €U25-Tarif (14 bis 24 Jahre)
Eintritt ermäßigt: 4,50 €Inhaber:innen einer Freundschaftskarte
Eintritt ermäßigt: 3,50 €Kinder bis 13 Jahre und Inhaber:innen eines Nürnberg-Passes
Mehr in dieser Reihe:Decolonizing the Screen!
90402 Nürnberg
Aufzug. Für jede Vorstellung sind zwei rollstuhlgerechte Plätze eingerichtet. Reservierungen dafür bitte per E-Mail an: filmhaus@stadt.nuernberg.de





