La Zerda und die Gesänge des Vergessens
Die die große algerische Schriftstellerin Assia Djebar (1936 – 2015) war nicht nur eine der präsentesten Stimmen einer weiblichen Literatur aus dem Maghreb, Ende der 1970er Jahre war sie auch als Regisseurin aktiv und suchte mit einer eigenwilligen Bildsprache neue Wege des filmischen Ausdrucks.
Montiert aus Aufnahmen aus französischen Wochenschauen, sucht der Film LA ZERDA UND DIE GESÄNGE DES VERGESSENS in diesen dem Fernsehen entnommenen "Bildern eines tötenden Blicks" die Wahrheit, die sie gerade nicht zeigen, den "Widerstand hinter der Maske". Auf der Tonspur verbinden sich mehrstimmig vorgetragene Sprechgesänge und avantgardistische Musik zu einem furiosen Abgesang auf die koloniale Gewalt.
Originaltitel: La Zerda et les chants de l'oubli
Land: Algerien
Jahr: 1982
Regie: Assia Djebar
Länge: 59 Min.
Sprache: Arabisch/Französisch
Sprachformat: Originalfassung mit deutschen Untertiteln
FSK: k. A.
Eintritt: 7 €
Eintritt ermäßigt: 6 €Schüler:innen, Student:innen, Rentner:innen, Menschen mit Arbeitslosenbescheid bzw. mit Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen
Eintritt ermäßigt: 5 €U25-Tarif (14 bis 24 Jahre)
Eintritt ermäßigt: 4,50 €Inhaber:innen einer Freundschaftskarte
Eintritt ermäßigt: 3,50 €Kinder bis 13 Jahre und Inhaber:innen eines Nürnberg-Passes
Mehr in dieser Reihe:Decolonizing the Screen!
90402 Nürnberg
Aufzug. Für jede Vorstellung sind zwei rollstuhlgerechte Plätze eingerichtet. Reservierungen dafür bitte per E-Mail an: filmhaus@stadt.nuernberg.de





