Bitterer Reis
Bis zu den Knien im Wasser, hart und unter schlechten Lebensbedingungen müssen die Saisonarbeiterinnen bei der Reisernte in der Po-Ebene arbeiten. Unter ihnen ist Francesca, die Geliebte des Ganoven Walter. Mit falschen Versprechungen gewinnt er Silvana, eine der Helferinnen, als Komplizin für seinen Plan, den für die Bezahlung der Arbeiterinnen vorgesehenen Reis zu stehlen.
Silvana Mangano, Vittorio Gassman und Raf Vallone wurden mit diesem Hauptwerk des Neorealismus schlagartig berühmt, wohl auch unterstützt durch eine für damalige Verhältnisse sensationelle erotische Freizügigkeit der Handlung. Giuseppe De Santis bringt seine klassenkämpferische Perspektive zur Geltung, aber er sucht auch nach einer Anbindung an die amerikanischen Kinofantasien der Nachkriegszeit: Silvana Manganos Auftritte stehen in puncto Präsenz und Verführungskraft dem Glamour einer Rita Hayworth nicht nach. Sozialkritische Tendenz und großes Melodrama in trauter Allianz: der Neorealismus als populäres Kino der Attraktionen.
Originaltitel: Riso amaro
Land: Italien
Jahr: 1949
Regie: Giuseppe De Santis
Darsteller:innen: Vittorio Gassman, Silvana Mangano u. a.
Länge: 108 Min.
Sprache: Italienisch
Sprachformat: Originalfassung mit deutschen Untertiteln
FSK: ab 16
Eintritt: 7 €
Eintritt ermäßigt: 6 €Schüler:innen, Student:innen, Rentner:innen, Menschen mit Arbeitslosenbescheid bzw. mit Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen
Eintritt ermäßigt: 5 €U25-Tarif (14 bis 24 Jahre)
Eintritt ermäßigt: 4,50 €Inhaber:innen einer Freundschaftskarte
Eintritt ermäßigt: 3,50 €Kinder bis 13 Jahre und Inhaber:innen eines Nürnberg-Passes
Mehr in dieser Reihe:Hommage Silvana Mangano
90402 Nürnberg
Aufzug. Für jede Vorstellung sind zwei rollstuhlgerechte Plätze eingerichtet. Reservierungen dafür bitte per E-Mail an: filmhaus@stadt.nuernberg.de





