Die Spur
online bis 31.12.
Um das Streamingangebot vom Filmhaus Nürnberg in kino3 nutzen zu können, benötigen Sie eine gültige Freundschaftskarte bzw. ein aktives Streaming-Abo. Mehr Informationen zur Freundschaftskarte und den zur Auswahl stehenden Abos unter: https://filmhaus.nuernberg.cinemalovers.de/de/channels
ZUM FILM:
Agnieszka Hollands anarchistisch feministischer Ökothriller mit Elementen der schwarzen Komödie.
Duszejko, eine pensionierte Brückenbauingenieurin, lebt zurückgezogen in einem Bergdorf an der polnisch-tschechischen Grenze. Sie ist charismatisch, exzentrisch, eine leidenschaftliche Astrologin und strikte Vegetarierin. Eines Tages sind ihre geliebten Hunde verschwunden. Wenig später entdeckt sie in einer verschneiten Winternacht ihren toten Nachbarn und bei dessen Leiche eine Hirschfährte. Weitere Männer sterben auf mysteriöse Weise. Alle hatten ihren festen Platz in der dörflichen Gemeinschaft, alle waren passionierte Jäger. Haben wilde Tiere die Männer auf dem Gewissen? Oder lässt sich ein Mensch zu einem blutigen Rachefeldzug hinreißen? Irgendwann fällt der Verdacht auf Duszejko ...
Nach ihrem Ausflug in die Welt der Serien meldet sich Agnieszka Holland mit einem subversiven Krimi auf der großen Leinwand zurück. DIE SPUR spielt in einer Landschaft mit wechselnden Jahreszeiten, deren wilde Schönheit jedoch nicht über Korruption, Grausamkeit und Dummheit ihrer Bewohner*innen hinwegtäuscht. Fest verwurzelt in der Realität der polnischen Provinz, ist der Film so anarchistisch wie seine Heldin. Ein waghalsiger Genremix aus komischer Detektivstory, spannendem Ökothriller und feministischem Märchen, der im Wettbewerb der Berlinale seine Weltpremiere feierte und mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde.
„Mit wundervollen Bildern, der pointiert eingesetzten Musik von Antoni Komasa-Łazarkiewicz und einem klugen Drehbuch ist Agnieszka Holland ein vielschichtiger und spannender Öko-Thriller gelungen, der zugleich als widerspenstiger Heimatfilm sowie als verschmitzter und fast schon satirischer Kommentar zu Themen wie dem derzeitigen Zustand der polnischen Gesellschaft und Fragen zum Verhältnis von Mensch und Tier funktioniert und der zudem einige der hinreißendsten Charaktere der diesjährigen Berlinale bereithält.“ Kino-Zeit.de
Originaltitel: Pokot
Land: Polen/Deutschland /Tschechische
Republik/Schweden/Slowakische Republik
Jahr: 2017
Regie: Agnieszka Holland
mit: Agnieszka Mandat, Wiktor Zborowski, Miroslav
Krobot, Jakub Gierszał, Patricia Volny, Borys Szyc u. a.
Länge: 128 Min.
Sprache: Polnisch
Sprachformat: Originalfassung mit deutschen Untertiteln
FSK: ab 12
Mehr in dieser Reihe:kino3
90402 Nürnberg





