Ich war Neunzehn
Fr 20. März: Einführung: Oksana Bulgakowa
Ein Kunstwerk, eigenwillig, streng, voller Geschichten von den letzten Tagen des Krieges. Es ist Konrad Wolfs eigene Geschichte, die erzählt wird. Ein jugendlicher Blick auf ein historisches Ereignis: Als Kind mit seinen Eltern in die Sowjetunion geflohen, kehrt Gregor Hecker im April 1945 mit den russischen Truppen zurück – als ein Soldat unter vielen und doch ist er nicht wie die anderen. Er ist Sieger, der auch zu den Verlierern gehört und nun versucht, die Deutschen zu verstehen, denen er begegnet.
„Konrad Wolf baute seinen Film episodisch und fragmentarisch auf. Diese offene Fabelstruktur, im deutschen Kino seinerzeit noch fast ohne Tradition, erlaubte sowohl eine Korrespondenz von tragischen, lyrischen oder auch komischen Elementen als auch eine Vielzahl von Figuren, in denen sich ebenso viele Geisteshaltungen manifestieren konnten. So läuft der Film nicht auf einen einzigen Höhepunkt zu, sondern besteht aus kleinen, in sich geschlossenen dramaturgischen Einheiten, die zusammengenommen ein um Wahrhaftigkeit bemühtes Bild der Zeit geben.“ Ralf Schenk
Fr 20. März: Einführung: Oksana Bulgakowa (Filmwissenschaftlerin)
Eintritt frei mit Freundschaftskarte, anschließend: Umtrunk im Foyer
Land: DDR
Jahr: 1968
Regie: Konrad Wolf
mit: Jaecki Schwarz, Vasili Livanov,
Alexej Ejboshenko, Jenny Gröllmann
Länge: 119 Min.
Sprachformat: deutsche Originalfassung
Kopienaformat: 35 mm
FSK: ab 12
Eintritt: 9 €
Eintritt ermäßigt: 8 €Schüler*innen, Studierende, Rentner*innen, Menschen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen
Eintritt ermäßigt: 6 €U25-Tarif (14 bis 24 Jahre)
Eintritt ermäßigt: 6 €Inhaber*innen einer Freundschaftskarte
Eintritt ermäßigt: 4 €Kinder bis 13 Jahre und Menschen mit einem Sozialpass der Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach oder Arbeitslosenbescheid
Mehr in dieser Reihe:Konrad Wolf zum 100.
90402 Nürnberg
Aufzug. Für jede Vorstellung sind zwei rollstuhlgerechte Plätze eingerichtet. Reservierungen dafür bitte per E-Mail an: filmhaus@stadt.nuernberg.de



