Goya
Konrad Wolfs aufwendigster Film und eine der ambitioniertesten Unternehmungen des DDR-Kinos überhaupt: eine Koproduktion der DEFA mit der sowjetischen Lenfilm, gedreht auf 70 mm in mehreren osteuropäischen Ländern, internationaler Cast, Unmengen Requisiten, Kostüme, Kompars*innen ...
Das Ergebnis ist zum Glück kein aufgeplustertes Biopic, sondern, basierend auf Lion Feuchtwangers Roman „Goya oder der arge Weg der Erkenntnis“, eine bildgewaltige Reflexion über Kunst, Engagement und soziale Wirklichkeit. Wolfs Francisco de Goya genießt die privilegierte Stellung, die ihm sein Talent verschafft, zunächst durchaus; auf die Dauer kann er jedoch nicht die Augen vor den sozialen Härten im Land verschließen und gerät in Konflikt mit der spanischen Inquisition. Diese Veränderung spiegelt sich auch in der Farbdramaturgie des Films, wenn die lichte Buntheit des Beginns mehr und mehr von düsteren, teils fast psychedelischen Bildwelten abgelöst wird.
Land: DDR/UdSSR
Jahr: 1971
Regie: Konrad Wolf
mit: Donatas Banionis, Olivera Katarina, Fred Düren
Länge: 134 Min.
Sprachformat: deutsche Sprachfassung
Kopienaformat: 35 mm
FSK: ab 6
Eintritt: 9 €
Eintritt ermäßigt: 8 €Schüler*innen, Studierende, Rentner*innen, Menschen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen
Eintritt ermäßigt: 6 €U25-Tarif (14 bis 24 Jahre)
Eintritt ermäßigt: 6 €Inhaber*innen einer Freundschaftskarte
Eintritt ermäßigt: 4 €Kinder bis 13 Jahre und Menschen mit einem Sozialpass der Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach oder Arbeitslosenbescheid
Mehr in dieser Reihe:Konrad Wolf zum 100.
90402 Nürnberg
Aufzug. Für jede Vorstellung sind zwei rollstuhlgerechte Plätze eingerichtet. Reservierungen dafür bitte per E-Mail an: filmhaus@stadt.nuernberg.de






